Home Drunken-Hirschburger: Burger des Monats August

Drunken-Hirschburger: Burger des Monats August

© Philip Karbus

Fleisch und Speck in Streifen schneiden und gemeinsam durch den Fleischwolf (5 bis 8 mm) geben. Locker vermengen (nicht pressen!), sodass die Masse schön fluffig bleibt. Kugeln formen, leicht platt drücken, Patty formen und mit dem Finger eine Kerbe in das Patty drücken, damit es sich beim Braten nicht zusammen zieht. Von beiden Seiten mit grobem Meersalz salzen.

Mayonnaise mit Limette, Honig, Senf und frischen Kräutern verrühren. Nun den Bourbon-Whisky hinzugeben. Die Menge des Whiskys kann nach Geschmack variieren – vorsichtshalber langsam herantasten. Gleiches gilt für die Cayenne-Schote. In jedem Fall die Schote fein hacken. Wer es schärfer mag, belässt die Kerne in der Schote. Für nur leichte Chili-Noten das Kerngehäuse entfernen.

Nun die Gemüsezwiebeln in grobe Streifen schneiden und bei mittlerer Hitze braun anbraten. Wenn die Zwiebeln goldbraun sind, den braunen Zucker hinzugeben bis er karamellisiert.

Nun mit Portwein oder Marsala und Balsamico ablöschen. Statt Wein kann auch Trauben- oder ein anderer Fruchtsaft verwendet werden. Das Ganze nun solange köcheln lassen, bis eine streichfeste Masse übrig bleibt.

Während die Zwiebeln schmoren können die Burger-Pattys nun bei hoher Hitze in der Pfanne oder auf dem Grill scharf angebraten werden. Eine bis zwei Minuten pro Seite sind ideal.

Dannach die Herdplatte auf niedrige Temperatur stellen und das Patty gleichmäßig von beiden Seiten medium ziehen lassen. Blauschimmelkäse darauf legen und auf dem Patty zerlaufen lassen.

© Philip Karbus

Pro Burger-Brötchen zirka ½ EL Butter bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne auslassen, bis diese leicht braun wird. Nun die beiden Häflten des Brötchens von beiden Seiten goldbraun anbraten. Aufpassen, dass die Butter nicht verbrennt.

Burger-Buns mit Sauce bestreichen, Fleisch mit Käse darauflegen und mit geschmorten Portweinzwiebeln garnieren. Fertig ist der „Drunken-Hirsch-Burger“.

Philip Karbus betreibt das Restaurant ohne Speisekarte "Zum Wildling". Neben regionalem Wildbret gibt es ausgewählte Rindfleisch-Qualitäten und saisonale Gemüse-Variationen. Philip Karbus ist selbst Jäger.


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