07.12.2015 | Mit allen Mitteln:

Vereinshaus angezündet

Erneut haben militante Tierschützer eine niedersächsische Schliefenanlage ins Visier genommen. Diesmal könnte der Anschlag schwerwiegende Konsequenzen haben...

Der Wert der völlig zerstörten Hütte wird auf 30.000 Euro geschätzt.
Bereits im Juni wurde der Zaun der Schliefenanlage des Deutschen Foxterrier Verbandes (Ortsgruppe Hildesheim) aufgeschnitten (wir berichteten hier). Wenig später folgte ein Bekennerschreiben der ALF (Animal Liberation Front). Vergangenen Mittwoch der nächste Schlag der Aktivisten: Wieder wurde der Fuchszwinger aufgebrochen, aber damit nicht genug, brannte in der Nacht das Vereinsheim der Rüdemänner lichterloh. Die Hildesheimer Polizei ermittelt in alle Richtungen. Da es sich laut Spezialisten um vorsätzliche Brandstiftung handelt, bitten die Beamten unter der Telefonnummer 05121 9391 15 um sachdienliche Hinweise.
Bereits im Vorfeld habe es Drohungen gegeben, den Verein und dessen Privatvermögen zu vernichten, teilte der erste Vorsitzende Jürgen Kalmbach mit. Obwohl die ALF-Aktivisten den Brandanschlag in einem erneuten Bekennerschreiben vom vergangenen Freitag nicht ausdrücklich erwähnen, steht für Kalmbach fest, wer das Feuer gelegt hat.
Die Sachbeschädigung sei das eine, ernsthafte Sorgen mache er sich vielmehr, weil auch die Angehörigen der Jäger bedroht werden. Deshalb fragt sich der Vereinssprecher, wie es weitergehen soll. 'Ich möchte das meiner Familie nicht antun', so Kalmbach. Zumindest die Schliefenanlage werde man schließen.
Auch die Veranstalter der kürzlich stattgefundenen Messe 'Pferd & Jagd' in Hannover wurden von der ALF bedroht. Neu sei das zwar nicht. Aber dieses Mal hätten die Aktivisten unter anderem angekündigt, dass auf der Messe mit Brandsätzen zu rechnen sei, sagte Sprecher Lars Pennigsdorf im Gespräch mit der Redaktion. Man stehe im engen Austausch mit der Polizei und entgegne diesen Ankündigungen mit verstärkten Sicherheitskontrollen. 'Auch dieses Mal haben sich die Drohungen als haltlos erwiesen', so Pennigsdorf abschließend.
MH
 



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Auf Fuchs am Nordkap

Das Vorankommen war nicht immer einfach... Foto: Carina Greiner-Kaiser Der Strand bot die besten Gelegenheiten.Wir pirschten tglich die Hotspots an. Foto: Carina Greiner-Kaiser Foto: Carina Greiner-Kaiser Thomas mit seiner Emma. Foto: Carina Greiner-Kaiser Da liegt unser Nordkapfuchs! Foto: Carina Greiner-Kaiser Abschalten, auf die wichtigen Dinge konzentrieren und zu sich selbst finden waren die Ziele dieser Reise. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gemeinsam zu essen ist im hohen Norden Usus. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gleich am ersten Abend klappte es fr uns mit dem ersten Fuchs. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die Gegend ist geprgt von rauer Schnheit. Foto: Carina Greiner-Kaiser Fuchsschmalz hat wrmende Eigenschaften und lsst sich einfach verarbeiten. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die vermengten Zutaten fr das Fuchsbalsam. Foto: Carina Greiner-Kaiser Zum Abschluss der Reise zeigte die Natur uns nochmal, wer unsere Wege bestimmt. Foto: Carina Greiner-Kaiser Das Sami-Armband mit Fuchshaken verziert, symbolisiert die raue Gegend. Foto: Carina Greiner-Kaiser Ein typisches Armband der Samen, komplementiert mit Haken eines Rotrocks. Foto: Carina Greiner-Kaiser Aus den Haken und einer Klaue fertigte Isabel ein Kollier und passende Ohrringe. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die traumhafte Landschaft Nord-Norwegens macht das Abschalten vom Alltag leicht. Foto: Carina Greiner-Kaiser

Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS
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