Etwa zwölf Prozent der Rehwildstrecke in Sachsen-Anhalt stammen von der Straße. © Martin Weber

Sachsen-Anhalt: Pilotprojekt nach Höchststand an Wildunfällen

In Sachsen-Anhalt erfasste die polizeiliche Statistik im vergangenen Jahr 14.000 Wildunfälle. Ein neuer Höchststand. Ein Pilotprojekt soll Abhilfe schaffen.


Ohne besondere Genehmigung darf der Jäger selbst einen schwerverletzten Wolf nicht von seinem Leid erlösen. © Illustration: Hubert Prochaska

Konfliktsituationen zwischen Wolf und Mensch: Was ist erlaubt?

Der Wolf gehört zu den besonders geschützten Arten. Aber was ist zu tun, wenn es zu Konfliktsituationen zwischen Wölfen und Menschen kommt? Die Rechtslage.


Wildunfälle lassen sich oft nicht vermeiden: Dass man die Kollision allerdings meldet, ist das Mindeste (Symbolbild). © Dieter Hopf

Strafanzeige nach Wildunfall

Mehrere Stunden musste ein angefahrenes Reh leiden. Der Verantwortliche Autofahrer meldete sich erst, als alles vorbei war - das hat nun Folgen für ihn.


© Richard Thiermeyer

Reh absichtlich überfahren

Es ist die Zeit der Wildunfälle, ständig kracht es irgendwo. Doch vergangene Woche ereignete sich ein Vorfall, der wütend macht. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Tierquälerei.


Über eine Dreiviertelstunde musste sich dieser Wolf quälen. © Polizei

Artenschutz-Irrsinn

Über eine Dreiviertelstunde waren Polizisten aufgrund der Rechtslage gezwungen, einem Wolf beim Sterben zuzusehen. Und das obwolhl einer von ihnen offizieller Wolfsberater ist.


Auch zwei Hubschrauber wurden zur Suche nach den Schwarzkitteln eingesetzt (Symbolbild). Foto: Bundespolizei © Bundespolizei

Wildschweine verursachen Großeinsatz

Der Ausflug einer Rotte Schwarzkittel auf die A96 hatte gleich mehrere Unfälle zur Folge. Neben einem Polizeigroßaufgebot war auch ein Waidmann im Einsatz.


Die Zahl der Wildunfälle stieg innerhalb der letzten zehn Jahre um 60.000 (Symbolbild). Foto: Reiner Bernhardt © Reiner Bernhardt

Es kracht wie nie zuvor

Im vergangenen Jahr erreichte die Zahl der Wildunfälle einen neuen Höchststand. Auch die bereitgestellten Versicherungsleistungen stiegen deutlich.


Anderer Unfall, gleiches Phänomen: ein Stück  Rehwild steckt im Kühlergrill fest (Symbolbild). Foto: Reinhold Flatow © Reinhold Flatow

Kurioser Wildunfall

Samstagmorgen rief ein Autofahrer die Polizei von Wilhelmshaven in das Parkhaus eines Einkaufszentrums. Der Grund: Ein verendetes Reh lag vor seinem Auto.


Sauen in der Stand bedeuten immer potenzielle Gefahr (Symbolbild). Foto: CS © CS

Wild im Supermarkt

Wieder sorgte ein Stück Schwarzwild für Aufsehen. Dieses Mal spazierte ein Artvertrer in Freiburg in einen Discounter. Auch in diesem Fall stellte ein Jäger die öffentliche Sicherheit wieder her.


Im Zentrum: Beamte bergen einen der erlegten Überläufer. Foto: Polizei © Polizei

Polizist erlegt Überläufer

Aufruhr in der Chemnitzer Innenstadt. Am vergangenen Donnerstag (5. November) haben Wildschweine das Stadtzentrum unsicher gemacht und einen Passanten angegriffen.


Nach stundenlagem Stress wurde das Wildschwein erschossen. Foto: S. Hanak © S. Hanak

Fangschüsse bleiben ungeahndet

Mitte Februar dieses Jahres hatten Polizisten versucht, ein Stück Schwarzwild zu schießen. Dutzende Kugeln schlugen auf dem Tier ein. Ein Jäger zeigte das an – zunächst jedoch erfolglos.


Rettung aus der Luft

Rettung aus der Luft

Über unbemannte Flugobjekte wird auf politischer Ebene viel diskutiert. Für den Einsatz im Jagdbereich könnten sich aber neue Möglichkeiten ergeben, wie Ihnen dieser Clip zeigt...


Leserreise 2010: Anatolische Keiler

Leserreise 2010: Anatolische Keiler

Kapitale Bassen am Schwarzen Meer: Im Oktober 2010 führte eine von Dr. Lechner Profi-Jagdreisen mit dessen türkischem Partner Gönye Hunting Activities organisierte Leserreise der dlv-Jagdzeitschriften zur Keilerjagd in die Türkei.