Auch der Muttertierschutz ist Teil der Streitigkeiten zwischen Staatsforsten und Hegegemeinschaft. © Erich Marek

Neue Vorwürfe rund um die Rotwildjagd im Erzgebirge

Der Streit ums Rotwild in Sachsen geht weiter. Der Abschussplan und die Frage, ob der Muttertierschutz eingehalten wird, erregen die Gemüter der Jäger.


Schälschäden durch Rotwild sind vielen Waldbesitzern ein Dorn im Auge. © Karl-Heinz Volkmar

Keinesfalls zu viel Rotwild – Staat jagt falsch

Eine Studie der TU Dresden legt offen: Rotwildschäden im Erzgebirge entstehen nicht durch erhöhte Bestände, sondern durch die falsche Bejagung des Staates.


Gruppenbild mit Rotwildtrophäen: Die Rotwildhegeschau ist in der Oberpfalz alljährlich auch ein gesellschaftliches Ereignis bei dem mittlerweile auch der Wolf ein Thema ist. © Ludwig Hartl

Rotwild in der Oberpfalz: Zehn Prozent für den Wolf!

Bei der gemeinsamen Hegeschau der beiden bedeutendsten Rotwildvorkommen in der Oberpfalz (Bayern) wurde deutlich, dass der Wolf dort schon ein Faktor ist.


Hängende(s) Haupt und Lauscher – dieser Wapiti zeigt typische CWD-Symptome. © Chronic Wasting Disease Alliance (www.cwd-info.org)

Chronic Wasting Disease – die Angst aus dem Norden

Seit fast 50 Jahren grassiert in den USA Chronic Wasting Disease. In Europa tritt die gefährliche Krankheit inzwischen in Norwegen und Finnland auf.


Der Hirsch wurde am Morgen an der Fütterung verendet und ohne Haupt gefunden. © Landratsamt Tübingen, Abteilung Forst

Rothirsch mit abgetrenntem Haupt gefunden

Im Rotwildgebiet des Schönbuch wurde ein toter Hirsch gefunden. Noch ist die Todesursache unklar, das abgetrennte Haupt legt allerdings einen Schluss nahe.


© Reiner Bernhardt

Rheinland-Pfalz: Nachtjagd auf Rotwild

In einigen Gebieten in Rheinland-Pfalz scheint es Probleme bei der Erfüllung der Rotwild-Strecke zu geben. Nun greift man regional zu drastischen Mitteln.


Zwei Einjährige: Geringer Spießer und Hochgabler. © Michael Breuer

Südtirol: Jagdverband beantragt Notfütterung

Viele Gebiete Südtirols stecken unter extremem Schnee. Der Jagdverband möchte Notfütterungen beantragen – dies gestaltet sich allerdings nicht so einfach.


Hessenforst konnte seinen Abschussplan nicht erfüllen und möchte nun in manchen Forstämter die Jagdzeit auf Rotwildkälber verlängern (Symbolbil). © Pixabay.com/ Hans Braxmeier

Hessenforst: Jagdzeiten auf Rotwild ausdehnen

In Hessen herrscht im Februar auf Rotwild Schonzeit. Hessenforst konnte jedoch seinen Abschuss nicht erfüllen und möchte die Jagdzeit daher ausdehnen.


Um das Rotwild an der Winterfütterung nicht zu beunruhigen, wurde eine Wildschutzzone eingerichtet (Symbolbild). © Pixabay.com Hans Braxmeier

Für Ruhe gesorgt: Wildschutzgebiet ausgewiesen

Wenn der Wille da ist, gibt es auch Wege, dem Wild im Winter Schutz und Ruhe zu verschaffen. Zum Beispiel durch die Ausweisung eines Wildschutzgebietes.


Der Hirsch überlebte den Zusammenstoß mit dem Rettungswagen nicht. © Polizei Ludwigslust

Krankenwagen kollidiert mit Hirsch

Ein Rettungswagen war mit Blaulicht im Einsatz zu einer Patientin unterwegs. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Rothirsch.


Jagdhorn Stimmung © Martin Otto

Jagdstatistik: Streckenzahlen 2016/17

Die Streckenzahlen aller Bundesländer in bewährter Form, aufgelistet samt Vorjahresvergleich. Das deutschlandweite Bild der Jagd stimmt nachdenklich.


Dieses Gatter wurde aufgeschnitten – das Rotwild floh. © Hannes Weingartner

Rotwildgatter sabotiert

Das Rotwildgatter im Ort Dölsach wird überwiegend positiv gesehen. Jetzt wurde es trotzdem Opfer einer nicht ungefährlichen Sabotageaktion.


Der Hirsch läuft meist frei durch den Wald und die Ortschaft. Damit er nicht überfahren wird trägt er eine Warnweste. © privat/nnz-online.de

Hirschkalb in Warnweste attackiert Familie

Ein seltsam gekleidetes Hirschkalb sorgte in Thüringen für mächtig Aufregung – es griff eine Familie an. Dabei wurde die Mutter leicht verletzt.