Schon wieder der! Bei Trophäenträgern ist es um ehrliche Mitfreude oft schwer bestellt. © Illustration: Hubert Prochaska

Nur kein Neid!

Jagdliche Missgunst gehört leider zum Waidwerk wie der Schuss oder die Rote Arbeit danach. Alexander Mierzwa, Jäger und Diplom-Psychologe, beleuchtet dieses unschöne Phänomen und sagt, wie man damit umgehen sollte.


© Julia Numßen

Der Bock ist auf, wir ziehen los!

Gemeinsam statt einsam – so lautet das Motto für viele von uns am Morgen des 1. Mai. Man trifft sich mit Freunden, geht gemeinsam raus, macht Beute, kehrt danach ein und genießt das gesellige Beisammensein.


Neue Wege der Trophäengestaltung. Foto: M. Stifter © M. Stifter

Der Beinmetz

Er hat sich auf eine ganz eigene Methode der Bearbeitung von Trophäen spezialisiert: André Kaiser zeichnet seine Motive freihand auf Tierschädel auf und arbeitet diese aus.


Rauhhaarteckel-Bronze: Auch der rauen Decke des Hundes wird Gabriele Haslinger in ihrer persönlichen Handschrift gerecht. Foto: Wolfram Martin © Wolfram Martin

Eine Bronze-Skulptur entsteht

In PIRSCH 21/2015 vermittelt Wolfram Martin die von jagdlichen Bronze-Skulpturen ausgehende Faszination. Doch bis zur fertig patinierten Bronze sind es etliche Sschritte.


Insgesamt sechs der Gründungsmitglieder blasen noch in den Reihen des Jubelvereins mit. LJM Sepp Brandmayr (l.) und Brauchtumsobmann BJM Rudolf Kern (vorne r.) gratulierten. Foto: JMB © JMB

Würdiges Jubiläum

Zur 50-Jahr-Feier der JHBG Pramtal gab es festliche Klänge, reife Ernteböcke, gelebte bayerisch-österreichische Nachbarschaft und deutliche Worte vom Landesjägermeister...


Ein nicht unumstrittenes Denkmal für den Heidedichter: Das Hermann Löns-Standbild in Walsrode.  Foto: NJ © NJ

Dichter, Denker, Jäger

Mit seinen Werken hat er sich unsterblich gemacht: Vor 100 Jahren starb mit Hermann Löns einer der größten deutschen Jagdschriftsteller den Soldatentod.


Eine Dachs­schwarte mit gesamten Kopf und rotem Tuch über ein Pferdekummet geworfen galt einst zur Abwehr von Dämonen.<br>(Foto: B. Ergert)

Grimbarts Geheimnisse

Über das Brauchtum des Dachses berichtet B. Ergert: Geheimnisvoll wie die Lebensweise des Dachses ist, vielfach seit alters her, das Brauchtum um diesen großen Marder. Vermutlich war es wie auch beim Biber der kunstvolle Bau und das rätselhafte Nachtleben, das die Fantasie der Menschen anregte. Sah man den Biber den Wasserdämonen benachbart, stand „Gräwing“ – so lautete der altdeutsche Beiname des Dachses – den dunklen Mächten der Erde nahe und galt als zaubermächtig.


Jäger, Hunde, Hörner – kaum eine andere Jagdhunderasse verbindet so nah Jagdpraxis, 
-brauchtum und -kultur wie die Bracken.<br>(Foto: W. Martin)

Jagdkultur statt Krieg

Welchen Rang hat die Jagdkultur heute? In welchem Maße beeinflusst sie noch unser jagdliches Tun und inwieweit ist sie zur Außendarstellung ­einsetzbar? Der Versuch einer Antwort über den Umgang mit Werten und Un-Werten von Wolfram Martin.