ASP, Tierschutz und Waffenrecht – das waren die Top-Themen des zweiten Quartal 2017. © dlv Jagdmedien

Artenschutz, Waffenrecht und die ASP – das zweite Quartal 2017

Die Zusammenfassung der beliebtesten Meldungen von April bis Juni 2017. Der Wolf und die Afrikanische Schweinepest prägen das Interesse.


© Pete Cairns/naturepl.com

Gutachten zum Wolf: Der Balg ist reif

Wie soll mit dem Wolf in unserer Kulturlandschaft in Zukunft umgegangen werden? uJ-Autor Prof. Dr. Pfannenstiel erstellte dazu ein Gutachten.


Falle des Anstoßes: Die „Soft-Catch-Trap“ funktioniert wie ein Tellereisen. Die Bügel sind jedoch mit Gummibacken versehen. © CS

EU will Tellereisen zur Forschung an Wölfen erlauben

Die EU-Kommission will in Sachsen den Einsatz von modifizierten Tellereisen zu Forschungszwecken an Wölfen erlauben. Der Landesjagdverband ist dagegen.


Bis 20. November können Bürger sich zu den Managementplänen für invasive Arten äußern. © Michael Breuer

Bürger äußern sich kaum zum Management invasiver Arten

Die EU fordert von den Ländern, Pläne zum Management invasiver Arten zu entwickeln. Auch die Bürger können sich äußern. Mit mäßigem Erfolg.


Dieser Bock verendete qualvoll in einer der Schlingen. © Polizei

WWF übernimmt Polizeiarbeit

Der WWF hat eine Hotline für Wildereinotrufe eingerichtet. Es stellt sich die Frage, ob man das nicht lieber der Polizei überlassen sollte.


Das neue Herdenmitglied auf wackeligen Läufen kurz nach der Geburt. © Wisent-Welt Wittgenstein/ Arjen Boermann

Rothaargebirge: Fünf Jahre „Wisent-Wildnis“

Das Wisent-Freigehege am Rothaarsteig existiert jetzt seit fünf Jahren. Es ergänzt das dortige Auswilderungsprojekt. Zum Fest gab es eine Überraschung.


Der junge Seeadler wurde mit einem gebrochenen Flügel gefunden. © Storchenhof Papendorf e.V.

Jäger retten Greifvögel

Die Jägerschaft wird oft als Gegner von Greifvögeln dargestellt. Dass diese Annahme in den meisten Fällen falsch ist, zeigt die Rettung eines Seeadlers.


Bei dem überfahrenen Tier könnte es sich um den entlaufenen Gehegepartner dieses Muntjaks handeln. © Tiergarten Nürnberg

Muntjak überfahren

Ein überfahrener Muntjak zeigt, dass sich die invasive Art auch in Deutschland ansiedeln könnte. Dieser war wohl schon seit Jahren in Freiheit unterwegs.


Die Elchpopulation in Kanada soll reduziert werden (Symbolbild). © Pixabay.com Hans Braxmeier

Weniger Elche, mehr Karibus

Die Zahl der Karibus nimmt immer weiter ab, die der Elche dagegen weiter zu. Schuld daran ist der Wolf. Kanada hat eine ungewöhnliche Lösung präsentiert.


Inzwischen wurde bestätigt, dass es sich bei diesem Tier um einen Wolf handelt. © Hans Oppermann/ NABU

Wolf streift durch Odenwald

Im Odenwald ist der erste Wolf seit 150 Jahren unterwegs. Das Hessische Umweltministerium ruft Tierhalter zur Vorsicht auf und bietet Unterstützung an.


Es wird vermutet, dass es sich bei dem toten Tier um den Luchs "Alus" handelt. © Gregor Louisoder Umweltstiftung

Toter Luchs in Bayern gefunden

Der Luchs hat seit seiner Rückkehr nach Deutschland keinen leichten Stand. Erneut wurde ein Tier mit unklarer Todesursache in Bayern aufgefunden.


Wölfe erhitzen in Deutschland derzeit die Gemüter. © Willi Rolfes

ÖJV, Schäfer und Tierschützer tun sich zusammen

Eine ungewöhnliche Konstellation von Interessengruppen hat sich dem Wolf angenommen. Ökojäger machen mit Schäfern und Tierschützern gemeinsame Sache.


Der LBV fordert eine ganzjährige Schonzeit für Rebhühner. © Rosl Rößner/ LBV

Bayerns Jäger sollen Rebhuhnjagd aufgeben

Der Landesbund für Vogelschutz fordert die bayerischen Jäger auf, auf die Rebhuhnjagd zu verzichten. Sie würde den Rückgang der Feldhühner beschleunigen.