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Vier Motorsägen für das Jagdrevier im Test

Die vier getesteten Motorsägen.


Bei unseren Testkandidaten haben wir uns bewusst für mittelgroße Sägen mit einer Schienenlänge von 37 bis 38 Zentimetern und einem Hubraum von etwa 50 Kubikzentimetern entschieden. Die vier Motorsägen sind Allrounder und für sämtliche Arbeiten geeignet. Sie wurden beim Kanzelbau eingesetzt, in der Schwachholzernte getestet und mussten sich bei Bäumen bis 40 Zentimeter Stammdurchmesser beweisen.

Großes Augenmerk galt der Robustheit und Praxistauglichkeit: Eine Motorsäge sollte leicht zu warten sein, ein geringes Gewicht haben und dabei trotzdem viel Leistung mitbringen. Betrieben wurden die Sägen mit Sonderkraftstoff und biologisch abbaubarem Kettenhaftöl.

 

Fazit

Testsieger ist die Husqvarna 545. Sie ist aufgrund ihres geringen Gewichtes und der schlanken Bauart sehr gut zu handhaben und trotz geringerer PS-Leistung kraftvoll. Auf Rang zwei, ganz dicht hinter Husqvarna, landet unser Preis-Leistungs-Sieger, die Stihl MS 271. Die semiprofessionelle Säge braucht den Vergleich mit der Husqvarna nicht zu scheuen. Selbstverständlich bietet Stihl auch Profisägen für den Forstbereich an, die aber erheblich teurer als die MS 271 sind. Für den Jäger reicht dieses Gerät völlig aus.

Dolmar belegt in meiner Wertung knapp hinter Stihl einen guten dritten Rang. Es handelt sich um eine Gebrauchssäge, die für alle Arbeiten völlig ausreicht. Mit der ausgereiften Technik von Stihl und Husqvarna kann sie aber nicht ganz mithalten. Die solo by AL-KO ist die teuerste Säge im Test. Meiner Meinung nach ist dies im Vergleich nicht gerechtfertigt. Dafür hat sie zu viele Schwächen. Daher belegt die 651 C nur Platz vier.