04.01.2017 | Wilderei

Schlingensteller unterwegs

Wohl über mehrer Stunden musste sich am Silvestertag ein Kitz quälen, ehe es vom Revierpächter gefunden wurde.

Hätte man das Kitz nicht zufällig gefunden, wäre es qualvoll verendet.
Am 31. Dezember kontrollierte Volker Brunotte den Uferbereich der Weser in seinem Revier bei Dörverden (Landkreis Verden) auf Enten, als er weit entfernt das Klagen eines Rehs hörte. Kurz darauf fand er das Tier, verfangen in eine Drahtschlinge. Diese hatte sich um das Haupt zugezogen und tief ins Fleisch eingeschnitten. Aufgrund der Verletzungen blieb Brunotte keine andere Wahl und er musste dem Kitz den Fangschuss antragen.
Bei genauerer Betrachtung wurde dem Pächter schnell klar, dass der Fallensteller genau gewusst haben muss, was er mit der Vorrichtung anrichten würde. Der Täter hatte das dünne Drahtseil direkt auf einem Wildwechsel angebracht. Außerdem war mit einer Angelschnur sichergestellt, dass sich die Schlinge nicht wieder öffnen würde. Bei einer Kontrolle des Reviers am nächsten Tag wurden glücklicherweise keine weiteren Schlingen gefunden.
Brunotte erstattete Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei. Die Ermittlung von auffällig gewordener Personen gestaltet sich jedoch als schwierig. Denn das Revier ist stark durch Spaziergänger und vor allem Angler frequentiert. Gerade durch Letztere erscheinen Personen auch an abgelegenen Orten kaum mehr verdächtig.
Einen ähnlichen Fall gab es nach Aussage des stellvertretenden Kreisjägermeisters Christian Meier im Landkreis bereits vor vier bis fünf Jahren. Damals konnten die Täter mit viel Glück ermittelt werden.
RW     



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