10.01.2017 | Nationalpark bekommt Recht

Schadenersatz bestätigt

Für die Tötung eines Luchses sollte eine Frau über 12.000 Euro an ein Artenschutzprojekt zahlen. Diese Forderung wurde gerichtlich gekippt. Nun hat jedoch die nächste Instanz das Urteil wieder aufgehoben.

Eine Kalkalpen-Luchsin mit ihrem Nachwuchs (Symbolbild).
Wie die Verwaltung des Nationalparks Kalkalpen mitteilt, hat der Oberste Gerichtshof (OGH) der Revision der Tierschützer Folge geleistet. Somit muss die Angeklagte wegen des illegalen Luchsabschusses 12.100 Euro zahlen, dazu kommen noch die Kosten für das Berufungs- und Revisionsverfahren. Das Urteil ist rechtskräftig. 'Wir freuen uns über den Ausgang des Verfahrens, weil die OGH-Entscheidung wegweisend für alle Artenschutzprojekte in Österreich sein wird', sagte Nationalpark-Direktor Dr. Erich Mayrhofer nach der Verhandlung. Zuvor habe das Revisionsverfahren, in dem das Landgericht Steyr die Schadenersatzzahlung aufhob, landesweit für Aufsehen und Unverständnis gesorgt. Auch, weil sie sich in einem anderen Verfahren schon erfolgreich gegen den dauerhaften Entzug ihrer Jagdkarte gewehrt hatte (wir berichteten). Mayrhofer glaubt, dass durch die neuerliche Entscheidung und ebenso durch die Änderung des Oberösterreichischen Jagdgesetzes (bei einer strafgerichtlichen Verurteilung wegen vorsätzlicher Schädigung des Tierbestandes kann die Jagdkarte anstatt wie bisher für drei Jahre jetzt bis zu sieben Jahre eingezogen werden) eine wirkungsvolle Unterstützung für Wiederansiedlungsprojekte besteht. So könnte der Nationalpark Kalkalpen auch weiterhin mit Pinselohren aus der Schweiz versorgt werden, nachdem diese Kooperation kurz vor dem Aus stand (siehe hier).
PM/BS




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08. Februar 2017 um 17:00 Uhr | von Im Visier

Wenigstens stimmt mal das Strafmaß

Dieses vermeintlich harte jetzt wieder bestätigte Urteil wird wohl leider wegen der oft schwierigen Beweislage ein Solitär bleiben. Dennoch kann man froh sein, daß endlich mal ein Strafmaß über die sonst gerne verhängten Bagatelstrafen für den Abschuß von geschützten Tieren hinaus gegangen ist. Jagd macht Spaß, so solls sein, aber Beutegreifer aus dubiosen Motiven zu kriminalisieren und zu bekämpfen ist eines Jägers nicht würdig und rückt uns alle in ein schlechtes Licht.




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Auf Fuchs am Nordkap

Das Vorankommen war nicht immer einfach... Foto: Carina Greiner-Kaiser Der Strand bot die besten Gelegenheiten.Wir pirschten tglich die Hotspots an. Foto: Carina Greiner-Kaiser Foto: Carina Greiner-Kaiser Thomas mit seiner Emma. Foto: Carina Greiner-Kaiser Da liegt unser Nordkapfuchs! Foto: Carina Greiner-Kaiser Abschalten, auf die wichtigen Dinge konzentrieren und zu sich selbst finden waren die Ziele dieser Reise. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gemeinsam zu essen ist im hohen Norden Usus. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gleich am ersten Abend klappte es fr uns mit dem ersten Fuchs. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die Gegend ist geprgt von rauer Schnheit. Foto: Carina Greiner-Kaiser Fuchsschmalz hat wrmende Eigenschaften und lsst sich einfach verarbeiten. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die vermengten Zutaten fr das Fuchsbalsam. Foto: Carina Greiner-Kaiser Zum Abschluss der Reise zeigte die Natur uns nochmal, wer unsere Wege bestimmt. Foto: Carina Greiner-Kaiser Das Sami-Armband mit Fuchshaken verziert, symbolisiert die raue Gegend. Foto: Carina Greiner-Kaiser Ein typisches Armband der Samen, komplementiert mit Haken eines Rotrocks. Foto: Carina Greiner-Kaiser Aus den Haken und einer Klaue fertigte Isabel ein Kollier und passende Ohrringe. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die traumhafte Landschaft Nord-Norwegens macht das Abschalten vom Alltag leicht. Foto: Carina Greiner-Kaiser

Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS
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