15.03.2017 | Wisent-Welt-Wittgenstein

Prinz Richard überraschend verstorben

Jäger, Förster und andere Naturfreunde trauern um einen der größten Waldbesitzer Deutschlands, der sich gegenüber Wald, Wild und Menschen in seinem Einflussbereich besonders verpflichtet fühlte.

Prinz Richard so wie Jäger und Förster ihn gekannt haben.
Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg hat sich weit über die Grenzen seiner engeren Heimat hinaus einen Namen gemacht. Seine Bodenständigkeit, verbunden mit einer klaren, ehrlichen Sprache bis hin zur Schmerzgrenze sowie einem aufrichtig-sozialen Engagement für alle seine Mitarbeiter waren es, die seine Beliebtheit nicht nur bei Jägern und Förstern offenbarte. Neben seiner hegerischen Verantwortung für sein Lieblingswild, das Rotwild im Rothaargebirge, lag ihm sowohl die Artenvielfalt in seinen Wittgensteiner Wäldern als auch eine waidgerechte Jagd sehr am Herzen. Mehrmonatige Jagdruhe, Verbot der Nacht- und Kirrungsjagd, strikte Einhaltung von Wildruhezonen sowie die Sorge um das Wild in Notzeiten sind in den 'fürstlichen Wittgensteiner Wäldern' Selbstverständlichkeit und jagdlich-grüner Standard. Darüber hinaus ließ er seit vielen Jahren unzählige Feuchtbiotope in Wittgensteins zahlreichen Waldbachtälern anlegen und pflegen, um so - äußerst erfolgreich - die Wiederansiedlung des Schwarzstorches zu gewährleisten. In den letzten Jahren ist sein Name auch international untrennbar mit dem Wisentauswilderungsprojekt im Rothaargebirge verbunden, dessen Initiator er war.
Am 13. März 2017 verstarb S.D. Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg im 83. Lebensjahr - wenige Stunden nach einer letzten Revierfahrt.
Wolfram Martin

Mit zwei Videos zum Wisent-Auswilderungsprojekt möchte JE an Prinz Richard erinnern:

Ein Traum wird Wirklichkeit

 


Am Anfang stand ein Gewöhnungsgatter

 



KOMMENTAR ARCHIVIEREN DRUCKEN _______________________________________

Kommentare

Sie können diesen Artikel kommentieren und mit jagderleben.de-Lesern und der Redaktion über das Thema diskutieren. Zum Kommentieren bitte anmelden.



Anzeige
JAGDWETTER
Deutschland Österreich Schweiz Wetter Mondlicht Österreich Mondlicht Deutschland Mondlicht Schweiz Aussichten für Deutschland, Österreich und die Schweiz - reviergenau, tagesaktuell Deutschland Österreich Schweiz 14° 18° 14°
Anzeige
Anzeige
BILDERSERIEN

Auf Fuchs am Nordkap

Das Vorankommen war nicht immer einfach... Foto: Carina Greiner-Kaiser Der Strand bot die besten Gelegenheiten.Wir pirschten tglich die Hotspots an. Foto: Carina Greiner-Kaiser Foto: Carina Greiner-Kaiser Thomas mit seiner Emma. Foto: Carina Greiner-Kaiser Da liegt unser Nordkapfuchs! Foto: Carina Greiner-Kaiser Abschalten, auf die wichtigen Dinge konzentrieren und zu sich selbst finden waren die Ziele dieser Reise. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gemeinsam zu essen ist im hohen Norden Usus. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gleich am ersten Abend klappte es fr uns mit dem ersten Fuchs. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die Gegend ist geprgt von rauer Schnheit. Foto: Carina Greiner-Kaiser Fuchsschmalz hat wrmende Eigenschaften und lsst sich einfach verarbeiten. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die vermengten Zutaten fr das Fuchsbalsam. Foto: Carina Greiner-Kaiser Zum Abschluss der Reise zeigte die Natur uns nochmal, wer unsere Wege bestimmt. Foto: Carina Greiner-Kaiser Das Sami-Armband mit Fuchshaken verziert, symbolisiert die raue Gegend. Foto: Carina Greiner-Kaiser Ein typisches Armband der Samen, komplementiert mit Haken eines Rotrocks. Foto: Carina Greiner-Kaiser Aus den Haken und einer Klaue fertigte Isabel ein Kollier und passende Ohrringe. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die traumhafte Landschaft Nord-Norwegens macht das Abschalten vom Alltag leicht. Foto: Carina Greiner-Kaiser

Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS
JOBS DER WOCHE
BRANCHENBUCH