Welpen-Auswahl

Die meisten Jagdgebrauchshund-Welpen werden im Frühjahr/Frühsommer gewölft und wechseln im Alter von etwa acht Wochen vom Züchter zum künftigen Besitzer. Welche Eigenschaften kann man...

Spielend leicht zum Ziel

Spielen macht allen jungen Tieren Spaß, aber nicht nur das: Im Spiel lernt ein Vierbeiner fürs Leben
und zwar sein Leben lang; deshalb ist es wichtig, auch dem Jagd­gebrauchs­hund...

Gemeinsam gegen den Straßentod

Wie kann man in Zukunft Wildunfälle besser vermeiden? Die zentrale Fragestellung einer internationalen Fachtagung von ADAC, DJV und DVR - Die Zahlen der Wildunfälle dürften den meisten Jägern wohl bekannt sein: Jährlich sterben über 220 000 Stücke Schalenwild durch Kollisionen mit Fahrzeugen auf Deutschlands Straßen. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer, da Wildunfälle häufig erst gar nicht gemeldet werden, sowie eine enorme Zahl an getöteten Kleintieren. Aber auch der Mensch kommt vielfach nicht ungeschoren davon, werden immerhin jährlich auch fast 3000 Menschen bei Wildunfällen zum Teil schwer verletzt; etwa zehn Personen sterben dabei Jahr für Jahr.

Über die Wildschärfe

In jüngerer Zeit ist eine Diskussion um die Wildschärfe bei unseren Jagdgebrauchshunden entfacht worden, die nicht immer sachlich geführt wurde. Für eine große Mehrheit der deutschen Jagdgebrauchshundführer scheint die Wildschärfe ein absolutes...

Kein 'Risiko' eingehen

Die wichtigste Neuerung beim novellierten Waffengesetz: Waffen müssen beim „Transport“ in einem verschlossenen Behältnis ­untergebracht sein. Klingt zunächst eindeutig, aber im Alltag zeigt sich schnell, dass die waffenrechtlichen Aussagen bedauerlicher­weise nicht ausreichend präzise gefasst sind. Tipps für die Praxis.

Zecken im Aufwind

Warme Winter, feuchte Sommer sind gut für Zecken. Heute gibt es sie an mehr Orten, häufiger und mit mehr Erregern belastet. Dr. Christine Miller hat den Stand an der ­Zeckenfront hier kurz zusammengefasst:

Selektion - gewusst wie!

Der Beginn der Jagdzeit sollte in erster Linie zum richtig durchgeführten Selektionsabschuss genutzt werden. Dr. Miroslav Vodnansky und Ing. Matus Rajsky vom Mittel­europäischen Institut für Wildtierökologie zeigen, worauf es dabei ankommt: Bei der Rehwildbewirtschaftung ist es in erster Linie wichtig, den Bestand ausreichend zu regulieren und eine ausgewogene Populationsstruktur herzustellen. Wird eine gute Bestandsqualität angestrebt, müssen beim Abschuss auch qualitative Kriterien berücksichtigt werden.

Gröstel von der Rehleber

von der Rehleber Ein einfaches Gericht zum geselligen Beisammensein nach dem ersten Rehansitz. Kartoffeln sind gewiss vorhanden. Pfeffer und Salz zum Würzen sowie Zwiebeln ebenfalls. Speck hängt in der Kammer. Die anderen Zutaten wurden im Rucksack mitgeführt. Die Rehleber stellt der glückliche Erleger gewiss gerne zur Verfügung.

Keine Religionsfrage

Persönliche Erfahrungen zum Streitthema „Bock- oder Querflinte“ – aus der Feder des 2007 verstorbenen Schießlehrers Gustav Frhr. v. Fürstenberg - Den Ausdruck „Querflinte“ gibt es – soweit ich mich erinnere – erst seit den frühen 1960er Jahren. Aber nachdem bei uns in den späten 1930er Jahren die berühmten Suhler Bockflinten, hauptsächlich Merkel, und ein belgisches (FN-) Modell sehr in Mode gekommen waren, hat man die etwas in den Hintergrund geratenen „normalen Flinten“ daraufhin Querflinten genannt.

Hundezucht verpflichtet

Die Zahl der Erbkrank­heiten bei unseren Hunden ist sehr hoch. Dr. Dieter Hock hat sich mit der
Frage befasst, was die Zuchtleiter wissen und wie sie gegensteuern müssen. Das Leben wird vorwärts gelebt, aber rückwärts verstanden. Dieser Satz des dänischen Philosophen Søren Kierke­gaard spiegelte lange Zeit die Situation der Hundezucht wider. Für den Zuchtverein, der ausschließlich nach phä­no­typischen Selektions­maß­nah­men züchtet, wird irgendwann der Moment kommen, in dem er zu einer etwas ­härteren Gangart als allein zu der phänotypischen Selek­tion schreiten muss.

Moorstimmungen

Moor und Ried mit den darin beheimateten Wildtieren – dabei vor allem dem Flugwild – sind die bevorzugten Themen des Künstlers Hubert Schupp: Die Wildtier- und Landschaftsmalerei zog Hubert Schupp (Jahrgang 1965) schon während seiner Schulzeit in den Bann. In dieser Zeit entstanden seine ersten zeichnerischen und malerischen Werke. Es folgten später erste Einzelausstellungen mit positiver Resonanz.

Testbericht: Zielfernrohre

Wer seine Waffe im „gemischten Einsatz“ führt, also sowohl auf Ansitz- als auch Bewegungsjagden oder auf der Pirsch, ist mit einem 1,5-6-fachen variablen Zielfernrohr gut beraten. Michele Costantini hat zehn Zielfernrohr-Modelle aus dem mittleren und oberen Preissegment verglichen.

Kurz, rau, lang, ... oder was?

Die Diskussion darüber, welche Haarart bei Jagd­hunden die beste ist, läuft schon ewig. Wohl auch, weil es dabei emotionsbedingt um viel mehr geht als allein um die Zweckmäßigkeit. Rolf Kröger hat sich dazu umgehört.

Respekt und Liebe

Aldo Leopold – einer der Gründer der Naturschutz-Bewegung – starb vor 60 Jahren. Er ist noch heute hochaktuell. Helmut Weiß stellt den beeindruckenden ­Vor­denker und Praktiker der Ökologie und der Wildbiologie vor.

Ein Markenzeichen erhalten

Ein Aktionsplan für die Bestandsförderung des Auerwilds im Schwarzwald. Mit verschiedenen Maßnahmen soll dem Auerwild im Schwarzwald nun durch eine Lebensraumverbesserung wieder auf die Ständer geholfen werden, um die Bestände des größten Raufußhuhns wieder anzuheben.