So geht's nicht!

Eigentlich soll ein Frischlingsfang der Bestandsreduktion dienen, hingegen provoziert er aber nicht nur das zweimalige Frischen im Jahr, sondern verletzt und quält zudem diese hoch entwickelten Säugetiere. Wildmeister Gerold Wandel fordert ein Ende dieser Methode.

Testbericht: Drückjagdoptik

Drück- und Bewegungsjagden stellen andere Anforderungsprofile an die Jagdoptik als der Dämmerungsansitz. Werner Reb wägt die Vorteile und Auswahlkriterien für Zielfernrohre und Rotpunktvisiere ab.

Dresdner Jagdzug

Der Jagdzug des Churfürsten Johann Georg I. von Sachsen, ein jagdkulturhistorisches Kleinod ersten Ranges. Ein Beitrag von Wolfram Martin: Der Fürstenzug in Dresden – von Konrad (der Große), über Albrecht (der Beherzte) bis zu Friedrich August III., König von Sachsen – ist als Sehenswürdigkeit nahezu weltweit bekannt und für jeden Dresden­besucher ein Muss! Auf ihm sind 35 Markgrafen, Kurfürsten und Könige des sächsischen Herrscherhauses ­Wettin* samt Vertreter des sächsischen Bildungsbürgertums dargestellt.

Grimbarts Geheimnisse

Über das Brauchtum des Dachses berichtet B. Ergert: Geheimnisvoll wie die Lebensweise des Dachses ist, vielfach seit alters her, das Brauchtum um diesen großen Marder. Vermutlich war es wie auch beim Biber der kunstvolle Bau und das rätselhafte Nachtleben, das die Fantasie der Menschen anregte. Sah man den Biber den Wasserdämonen benachbart, stand „Gräwing“ – so lautete der altdeutsche Beiname des Dachses – den dunklen Mächten der Erde nahe und galt als zaubermächtig.

Jagdkultur - gestern, heute, morgen

Jagdkulturelles Sympo­sium des Landesjagd­verbandes Bayern geht unseren Wurzeln nach: Unter der Schirmherrschaft des Staatssekretärs im Bayerischen Staatsministerium und Jungjägers (!) Bernd Sibler, in Anwesenheit der bezaubernden bayerischen Jagdkönigin Susanne Schmidt sowie der Leiterin der Obersten Jagdbehörde Helene Bauer und des LJV Präsidenten Prof. Dr. Jürgen Vocke, führte der rührige, weißblaue Landesjagdverband in Rosenheim vom 18. bis 19. Juni 2008 ein mit hochkarätigen Referenten besetztes Symposium durch, das nicht nur inhaltlich zum Feinsten gehörte, was die Jagdkulturszene in den letzten Jahren erlebt hat.

Kein Job für Angsthasen

Im Bau unter der Erde ist es stockfinster, eng und meistens feucht. Was bewegt einen jungen Teckel oder Terrier überhaupt dazu, sich in die Ungewissheit dieser Unterwelt hinabzuzwängen? Einzig sein von Passion getriebener Tatendrang! Aber was tut man, wenn der Junghund nicht so recht oder gar nicht
unter Tage will?

Disziplin ist alles

Rehwild mit Schrot zu erlegen, ist in Deutschland verboten. In anderen Ländern ist der raue Schuss
alltägliche Praxis. Impressionen von einer „Schrot-­Gesellschaftsjagd“ in der Schweiz.

Wildbrethygiene: Beim Rehwild drei Finger hinters Blatt...?

Der Schuss auf Rehwild – besonders auf den Brunftbock – sowie die weitere Ver­sor­gung erfordern Wissen um anatomische und wildpret­hygienische Grund­lagen.

Durch dick und dünn

Gerade auf der Nachsuche wird dem Jagdge­brauchs­hund wie auch dessen Führer so einiges abverlangt. Ebenso wird die Ausrüstung teils extrem belastet, nicht ­zuletzt die Bekleidung. Erfahrene Nachsuchenführer haben darum...

Grollende Gefahr

Die Zeit der ersten Wärmegewitter hat gerade begonnen. Selbst Jäger, ­beschreibt Prof. Dr. Dirk Peier die Gefahr durch Blitze bei der Jagdausübung. Gerade Jäger sind von der Gefahr, durch einen Blitz getroffen zu werden, oft stärker bedroht als die meisten anderen Bevölkerungsgruppen.

Spielend leicht zum Ziel

Spielen macht allen jungen Tieren Spaß, aber nicht nur das: Im Spiel lernt ein Vierbeiner fürs Leben
und zwar sein Leben lang; deshalb ist es wichtig, auch dem Jagd­gebrauchs­hund...

Welpen-Auswahl

Die meisten Jagdgebrauchshund-Welpen werden im Frühjahr/Frühsommer gewölft und wechseln im Alter von etwa acht Wochen vom Züchter zum künftigen Besitzer. Welche Eigenschaften kann man...

Gemeinsam gegen den Straßentod

Wie kann man in Zukunft Wildunfälle besser vermeiden? Die zentrale Fragestellung einer internationalen Fachtagung von ADAC, DJV und DVR - Die Zahlen der Wildunfälle dürften den meisten Jägern wohl bekannt sein: Jährlich sterben über 220 000 Stücke Schalenwild durch Kollisionen mit Fahrzeugen auf Deutschlands Straßen. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer, da Wildunfälle häufig erst gar nicht gemeldet werden, sowie eine enorme Zahl an getöteten Kleintieren. Aber auch der Mensch kommt vielfach nicht ungeschoren davon, werden immerhin jährlich auch fast 3000 Menschen bei Wildunfällen zum Teil schwer verletzt; etwa zehn Personen sterben dabei Jahr für Jahr.

Über die Wildschärfe

In jüngerer Zeit ist eine Diskussion um die Wildschärfe bei unseren Jagdgebrauchshunden entfacht worden, die nicht immer sachlich geführt wurde. Für eine große Mehrheit der deutschen Jagdgebrauchshundführer scheint die Wildschärfe ein absolutes...

Kein 'Risiko' eingehen

Die wichtigste Neuerung beim novellierten Waffengesetz: Waffen müssen beim „Transport“ in einem verschlossenen Behältnis ­untergebracht sein. Klingt zunächst eindeutig, aber im Alltag zeigt sich schnell, dass die waffenrechtlichen Aussagen bedauerlicher­weise nicht ausreichend präzise gefasst sind. Tipps für die Praxis.