Bergstutzen: Siegeszug im Tal

War der Bergstutzen – nomen est omen – früher die führige Waffe des Einzel­jägers im Gebirge, hat er oft mit größeren Kalibern längst Anhänger im Flachland gefunden.

Neu konzipiert

Zum seinem 100-jährigen Bestehen erstrahlt das Waffenmuseum im thüringischen Suhl in neuem Glanz. Museumsleiter Peter Arfmann gewährt Einblicke: Das Waffenmuseum Suhl wurde nach zweijähriger Rekonstruktion Anfang Juni 2008 neu eröffnet. Vollständig saniert, präsentiert das Haus zudem eine völlig neu gestaltete Ausstellung, die mit ihren zahlreichen Prunk-, Jagd-, Sport- und Militärwaffen einen Überblick über die Geschichte des wichtigsten Handwerks der Stadt erlaubt. Das Waffenmuseum Suhl ist Deutschlands einziges Spezial­museum für Handfeuerwaffen und der touristische Anziehungspunkt der Stadt Suhl.

Rebhühner in die Freiheit

Gibt es ein Zurück für die guten Rebhuhn­besätze früherer Zeiten? Jörg E. Tillmann vom Institut für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hoch­schule Hannover hat inter­nationale Erfahrungen mit Rebhuhn-Management, -Zucht und -Auswilderung gesammelt. Hier gibt er einen Überblick über die notwendigen Voraussetzungen für erfolgreiche Aus­set­zungs­aktionen und ­Rebhuhnhege.

Testbericht: Torpedo-Geschosse

Denken Jäger bei Brenneke sofort an exzellente Flintenlaufgeschosse, fallen in der nächsten Sekunde die Namen der Original-Büchsenprojektile TIG und TUG des Langenhagener Traditionsunternehmens. Und mit den Neukonstruktionen TOG und TAG will man sich dem Markttrend nicht verschließen. Peter Pulver hat die Eigenheiten der vier Geschosse herausgearbeitet.

So geht's nicht!

Eigentlich soll ein Frischlingsfang der Bestandsreduktion dienen, hingegen provoziert er aber nicht nur das zweimalige Frischen im Jahr, sondern verletzt und quält zudem diese hoch entwickelten Säugetiere. Wildmeister Gerold Wandel fordert ein Ende dieser Methode.

Testbericht: Drückjagdoptik

Drück- und Bewegungsjagden stellen andere Anforderungsprofile an die Jagdoptik als der Dämmerungsansitz. Werner Reb wägt die Vorteile und Auswahlkriterien für Zielfernrohre und Rotpunktvisiere ab.

Dresdner Jagdzug

Der Jagdzug des Churfürsten Johann Georg I. von Sachsen, ein jagdkulturhistorisches Kleinod ersten Ranges. Ein Beitrag von Wolfram Martin: Der Fürstenzug in Dresden – von Konrad (der Große), über Albrecht (der Beherzte) bis zu Friedrich August III., König von Sachsen – ist als Sehenswürdigkeit nahezu weltweit bekannt und für jeden Dresden­besucher ein Muss! Auf ihm sind 35 Markgrafen, Kurfürsten und Könige des sächsischen Herrscherhauses ­Wettin* samt Vertreter des sächsischen Bildungsbürgertums dargestellt.

Grimbarts Geheimnisse

Über das Brauchtum des Dachses berichtet B. Ergert: Geheimnisvoll wie die Lebensweise des Dachses ist, vielfach seit alters her, das Brauchtum um diesen großen Marder. Vermutlich war es wie auch beim Biber der kunstvolle Bau und das rätselhafte Nachtleben, das die Fantasie der Menschen anregte. Sah man den Biber den Wasserdämonen benachbart, stand „Gräwing“ – so lautete der altdeutsche Beiname des Dachses – den dunklen Mächten der Erde nahe und galt als zaubermächtig.

Kein Job für Angsthasen

Im Bau unter der Erde ist es stockfinster, eng und meistens feucht. Was bewegt einen jungen Teckel oder Terrier überhaupt dazu, sich in die Ungewissheit dieser Unterwelt hinabzuzwängen? Einzig sein von Passion getriebener Tatendrang! Aber was tut man, wenn der Junghund nicht so recht oder gar nicht
unter Tage will?

Jagdkultur - gestern, heute, morgen

Jagdkulturelles Sympo­sium des Landesjagd­verbandes Bayern geht unseren Wurzeln nach: Unter der Schirmherrschaft des Staatssekretärs im Bayerischen Staatsministerium und Jungjägers (!) Bernd Sibler, in Anwesenheit der bezaubernden bayerischen Jagdkönigin Susanne Schmidt sowie der Leiterin der Obersten Jagdbehörde Helene Bauer und des LJV Präsidenten Prof. Dr. Jürgen Vocke, führte der rührige, weißblaue Landesjagdverband in Rosenheim vom 18. bis 19. Juni 2008 ein mit hochkarätigen Referenten besetztes Symposium durch, das nicht nur inhaltlich zum Feinsten gehörte, was die Jagdkulturszene in den letzten Jahren erlebt hat.

Disziplin ist alles

Rehwild mit Schrot zu erlegen, ist in Deutschland verboten. In anderen Ländern ist der raue Schuss
alltägliche Praxis. Impressionen von einer „Schrot-­Gesellschaftsjagd“ in der Schweiz.

Durch dick und dünn

Gerade auf der Nachsuche wird dem Jagdge­brauchs­hund wie auch dessen Führer so einiges abverlangt. Ebenso wird die Ausrüstung teils extrem belastet, nicht ­zuletzt die Bekleidung. Erfahrene Nachsuchenführer haben darum...

Wildbrethygiene: Beim Rehwild drei Finger hinters Blatt...?

Der Schuss auf Rehwild – besonders auf den Brunftbock – sowie die weitere Ver­sor­gung erfordern Wissen um anatomische und wildpret­hygienische Grund­lagen.

Grollende Gefahr

Die Zeit der ersten Wärmegewitter hat gerade begonnen. Selbst Jäger, ­beschreibt Prof. Dr. Dirk Peier die Gefahr durch Blitze bei der Jagdausübung. Gerade Jäger sind von der Gefahr, durch einen Blitz getroffen zu werden, oft stärker bedroht als die meisten anderen Bevölkerungsgruppen.

Welpen-Auswahl

Die meisten Jagdgebrauchshund-Welpen werden im Frühjahr/Frühsommer gewölft und wechseln im Alter von etwa acht Wochen vom Züchter zum künftigen Besitzer. Welche Eigenschaften kann man...