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Wildrezept: Aufbruch mit Zwiebeln und Apfel – direkt im Revier!

Fabian Grimm © dlv
Fabian Grimm
am
Mittwoch, 03.11.2021 - 10:00
Frischer Aubruch in der guten alten Gusseisenpfanne. © Fabian Grimm
Frischer Aubruch in der guten alten Gusseisenpfanne über dem Schwedenfeuer.

Von Leber mit Apfelringen und Zwiebeln hat wohl jeder Jäger schon einmal gehört. Doch überraschend viele haben diese klassischste Zubereitung des Aufbruchs noch nie selbst gegessen! Eine gemütliche Runde am Schwedenfeuer ist eine ideale Gelegenheit, um sich ein Herz zu fassen und das zu ändern. Denn der Rauch gibt dem Gericht eine besonders leckere Schinkennote.

So funktioniert's

Das Schwedenfeuer entzünden und gleich auf der ersten, kleinen Flamme die Zwiebelringe in etwas Öl oder Butter dünsten. Sie sollen keine Farbe nehmen, sondern nur eine Weile langsam und schonend garen, bis sie beginnen, glasig zu werden. Dann zunächst beiseitestellen.

Den Aufbruch putzen und in der trockenen Pfanne scharf rösten. Wird die Hitze zu groß, drohen die zarten Innereien zu verbrennen. Deshalb die Pfanne immer wieder für eine Weile von der Flamme heben. Sobald Leber, Herz und Nieren eine knusprige Kruste haben, mit Rotwein ablöschen und den Schmand sauber einrühren.

Zuletzt die gedünsteten Zwiebeln und hauchdünne, rohe Apfelringe hinzugeben und alles mit Salz und grobem Pfeffer abschmecken. Wer mag, kann die Apfelringe auch als Erstes noch vor den Zwiebeln kurz rösten, bis der darin enthaltene Zucker karamellisiert.


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