05.12.2010

Erfolgsmodell Schwarzwild

Anfang September 2010 trafen sich rund 120 Wissenschaftler, Vertreter aus Jagd- und Landbesitzerverbänden sowie Fachministerien aus 27 Nationen aller Kontinente zum '8th International Symposium on Wild Boar' in York/ England. Mit dabei waren auch 13 Vertreter aus Deutschland.

Aufmacher des Artikels in Ausgabe 24/2010
Allein das internationale interdisziplinäre Teilnehmerfeld verdeutlicht schon die Bedeutung des weltweit verbreiteten Schwarzwildes. Vorgestellt wurden aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen Ökologie, Verhalten, Jagd- und Agrarforschung, 'wildlife management', 'human dimension' sowie Genetik und Veterinärmedizin vor allem aus Europa. Nur wenige der vorgestellten Studien zeigten rein wissenschaftliche Hintergründe, der größte Teil der 94 Beiträge hatte einen direkten Bezug zu 'wildlife management' und Bejagung.
Erstmals hatten auch veterinärmedizinische Fragestellungen ein größeres Beteiligungsfeld gefunden. Gleich mehrere Beiträge beschäftigten sich mit der klassischen Schweinepest als wichtigem Wirtschaftsfaktor. Aber auch für andere Krankheiten, weltweit und insbesondere in Europa, dient das Schwarzwild als Reservoir und Vektor. Vor diesem Hintergrund war die Art der effektiven Bejagung und Regulierung von Wildschweinbeständen natürlich auch Thema der Tagung.
Übrigens: Das 9. Internationale Schwarzwildsymposium, wird auf Einladung des Instituts für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule im August 2012 in Hannover stattfinden.

Wilde Schweine: Weltweit verbreitet

Kartografie: Basiskarte www.kartenwelten.de; O. Keuling, CM / Ana San Román
Aktuelle Verbreitung von wild lebenden Schweinen weltweit:
  • In Nordamerika, Neuguinea und Australien leben ausschließlich verwilderte Hausschweine.
  • Südamerikanische Vorkommen bestehen aus eingeführten Wildschweinen und verwilderten Hausschweinen.
  • Europa, Asien und Nordafrika sind die natürlichen Verbreitungsgebiete von Wildschweinen  mit Ausnahme der Hochgebirge und Wüsten. In Dänemark und England kommen Wildschweine nur sporadisch, aber regelmäßig vor.
 
Link: Vergrößerung der hier gezeigten Karte als Download 
 
Link: Informationen über das Programm und die Tagungsbeiträge  
 
Berichterstattung zu der Tagung in PIRSCH 24/2010 (Erscheinungstag 15. Dezember 2010)


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BILDERSERIEN

Auf Fuchs am Nordkap

Das Vorankommen war nicht immer einfach... Foto: Carina Greiner-Kaiser Der Strand bot die besten Gelegenheiten.Wir pirschten tglich die Hotspots an. Foto: Carina Greiner-Kaiser Foto: Carina Greiner-Kaiser Thomas mit seiner Emma. Foto: Carina Greiner-Kaiser Da liegt unser Nordkapfuchs! Foto: Carina Greiner-Kaiser Abschalten, auf die wichtigen Dinge konzentrieren und zu sich selbst finden waren die Ziele dieser Reise. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gemeinsam zu essen ist im hohen Norden Usus. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gleich am ersten Abend klappte es fr uns mit dem ersten Fuchs. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die Gegend ist geprgt von rauer Schnheit. Foto: Carina Greiner-Kaiser Fuchsschmalz hat wrmende Eigenschaften und lsst sich einfach verarbeiten. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die vermengten Zutaten fr das Fuchsbalsam. Foto: Carina Greiner-Kaiser Zum Abschluss der Reise zeigte die Natur uns nochmal, wer unsere Wege bestimmt. Foto: Carina Greiner-Kaiser Das Sami-Armband mit Fuchshaken verziert, symbolisiert die raue Gegend. Foto: Carina Greiner-Kaiser Ein typisches Armband der Samen, komplementiert mit Haken eines Rotrocks. Foto: Carina Greiner-Kaiser Aus den Haken und einer Klaue fertigte Isabel ein Kollier und passende Ohrringe. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die traumhafte Landschaft Nord-Norwegens macht das Abschalten vom Alltag leicht. Foto: Carina Greiner-Kaiser

Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS
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