04.11.2011

Gnadenlose Jäger

Der Wolf ist ein Raubtier, das mit allen Mitteln Beute machen will. Ob Schaf, Reh oder Hirsch ist Isegrim in unseren Breiten eins. Das ein kopfstarkes Rudel aber auch andere Dimensionen ins Beuteschema aufnimmt, wird besonders in einem Video-Beitrag des britischen Nachrichtensenders BBC deutlich.

Eine organisierte Jagdstrategie ist der Schlüssel zum Erfolg bei Wölfen.
Ein Kamera-Team konnte in Alberta, Kanada, ein spektakuläres Naturschauspiel dokumentieren. Der Film zeigt die erbarmungslose Vorgehensweise von jagenden Wölfen im Wood Buffalo National Park, der von der Flächengröße Dänemark gleicht. Das Rudel hetzt, bei Temperaturen um minus 50 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten um 160 Kilometer pro Stunde, eine Bisonherde.
Für die Tiere eine Jagd, die bei diesen Witterungsbedingungen ein extremes Maß an Kondition fordert und bei der die Schwächeren meistens auf der Strecke bleiben. Die Wölfe nehmen bei dieser Hatz ein hohes Risiko in Kauf, da die Bullen ein Lebendgewicht von bis zu einer Tonne erreichen.
Schließlich gelingt es den Raubtieren ein Kalb aus der Gruppe zu separieren. Jedoch ist sich auch bei den Wildrindern jeder der Nächste, denn erst ein gezielter Kopfstoß eines alten, panischen Bullen zwingt das Jungtier zu Boden. Ein klassisches Beispiel unserer schönen, rauen Natur, in der nur die Stärksten überleben. BS






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Kommentare

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Kommentare

22. Dezember 2011 um 11:16 Uhr | von indi1234

'Gnadenlose Jäger'

.....der Wolf ist in keinster Weise gnadenlos.Er kämpft wie jedes andere Lebewesen in solchen Regionen ums Überleben. Dies sind eben die Gesetze der Natur, die scheinbar die Jägermafia gerne in ihre Hände nehmen möchten. Es ist mir unbegreiflich weshalb die Jäger und Landwirte derart gegen den Wolf zu Felde ziehen. Bisher wurde noch kein Fall bestätigt, wonach Wölfe Menschen angegriffen haben, zumal der Mensch nicht in das Beuteschema eines Wolfes passt. Bestätigt wurden und werden allerdings alljährliche, dutzende Todesfälle, die durch Jäger, während ihrer Aktivitäten verursacht werden. Hier stellt sich für jedermann die Frage, wer eine größere Gefahr für den Menschen darstellt. Der Wolf oder der Mensch selbst?


26. Dezember 2011 um 10:04 Uhr | von PulverJoe

'Gnadenlose Jäger'

indi1234, du brauchst nur den oben bezeichneten Artikel 'WOLF TÖTETE JOGGERIN' lesen und schon ist deine Behauptung - 'Bisher wurde noch kein Fall bestätigt, wonach Wölfe Menschen angegriffen haben' - wiederlegt!


28. Dezember 2011 um 10:05 Uhr | von indi1234

@ PulverJoe

....selbstverständlich habe ich diesen Bericht gelesen und auch kommentiert. Ergänzend kann ich dazu noch sagen, dass Papier geduldig ist, und das man alles bestätigen kann, was man bestätigen will, zumal von seiten 'Fish and Games' kein Kommentar dazu abgegeben wird, dass es sich evtl. auch um einen Braunbären gehandelt haben könnte. Auf Grund dieser Kommentarweigerung, seitens 'Fish and Games',ist es doch offensichtlich, dass zumindest diese Möglichkeit besteht.Von daher gesehen kann jeder bestätigen was er will.Es muss dennoch nicht der Wahrheit entsprechen. Mittlerweile sollte doch jedem bekannt sein, dass Institutionen, auch die Politik, sich ihre eigene Wahrheit, je nach Eigennutzen, zurechtbiegen.


28. Dezember 2011 um 12:10 Uhr | von indi1234

@ PulverJoe

.....und noch etwas. Natürlich werden Menschen von Wölfen angegriffen und wohlmöglich auch verletzt oder getötet, wie in dem Fall aus der Türkei, wobei eine Frau getötet wurde. In diesem Fall hat die Frau den Fehler begangen und wollte ihre Herde mit bloßen Händen vor Wölfen schützen. Das diese Wölfe sich bedroht und angegriffen fühlten und sich daher verteidigen wollen, ist doch nachvollziehbar. Jedes Tier, das sich in die Enge getrieben fühlt wehrt sich seiner Haut. Nichts anderes macht der Mensch auch.Da ich u.a. auch sehr guten Kontakt zu Werner Freund in Merzig habe, weiss ich, dass Wölfe niemals Menschen aus eigenem Antrieb angreifen würden, es sei denn, der Mensch hat einen Fehler begangen. Auch wenn ein Mensch viel Erfahrung mit Hunden hat, weiß er noch lange nichts über das Verhalten von Wölfen. Ein Hund ist ein Hund, ein Wolf ist ein Wolf. Außer der DNA haben Wolf und Hund nichts mehr gemein.


28. Dezember 2011 um 17:02 Uhr | von PulverJoe

@indi1234

Ja ich sehe schon du verbiegst es so wie du es brauchst! Der Vergleich mit Politik und Medien paßt dazu. In der Regel brauchen Menschen keine Angst vor Wölfen haben. Aber es gibt in der Tat auch Ausnahmen wie bei Allem! Wenn du aber jetzt noch den Bär aus der unteren Kiste holst,dann zeigt mir das, das du keine Ahnung hast! Weißt du wie Opfer eines Bärangriffes aussehen ? Ich glaube kaum, sonst wäre dir sowas nicht eingefallen!


28. Dezember 2011 um 18:08 Uhr | von indi1234

Gnadenlose Jäger

.....selbstverständlich habe ich mir auch dieses eindrucksvolle Video des BBC, das unter dem o.a. Bericht aufgeführt wird, angesehen. Ich muss sagen, eine schöne Darstellung. Da die Redaktion mit diesem Film lediglich die Brutalität der Natur, bzw. der Wölfe, zeigen will, um die Meinung der Bevölkerung in eine ganz bestimmte Richtung zu lenken, möchte ich allen interessierten das Gegenteil, anhand einer DOKU des ZDF zeigen, wenn Wölfe gerade mal nicht ihr Überleben sichern müssen. DOKU http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/256952/Auf-der-Spur-der-Kuestenwoelfe-#/beitrag/video/256952/Auf-der-Spur-der-Kuestenwoelfe-


28. Dezember 2011 um 18:22 Uhr | von indi1234

Gnadenlose Jäger

.....die Menschen sollten sich darüber im Klaren sein, je mehr sie versuchen in die Gesetze der Natur einzugreifen, je öfters wird sich diese Natur gegen die Menschen stellen. Zwar nicht sofort, jedoch in den nächsten Jahren. Dafür gibt es sehr viele Beispiele, wenn man die entsprechenden Medienberichte verfolgt. Die Natur hat immer das letzte Wort.


29. Dezember 2011 um 09:45 Uhr | von indi1234

@ PulverJoe

....es tut mir leid Sie enttäuschen zu müssen, doch die These, dass bei dieser Geschichte in Alaska, evtl. ein Braunbär in Frage käme, ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Hierzu sollten sie sich doch mal die Mühe machen, einschlägige Berichte, verschiedener Medien aus Alaska durchzulesen. Im übrigen hat bisher niemand Bildmaterial des Opfers gesehen, wonach man beurteilen könnte, welches Tier für diesen Fall in Frage käme.


27. März 2012 um 19:28 Uhr | von nobbinbj

Wölfe - Bisons

Habe die Bilder dazu bereits geshen und möchte ergänzen: es gibt auch Aufnahmen (natürlich von BBC) von Kafferndüffeln im Kampf mit den sogenannten Wasserlöwen in Afrika, wo ein bereits mehrfach von Löwen angegriffener und verletzter Bulle letztlich von einem anderen starken Bullen mit mehreren Hornstößen regelrecht getötet und somit den Löwen geopfert wird !!! Das war mit Sicherheit keine Panikreaktion sondern eine Verhaltensweise die für uns als Menschen fast völlig neu ist !!! Gruß Lynx




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