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Vorsicht statt Strafe

(ADAC Infogramm)


Die Reisebegleiter sind zugestiegen und los geht es mit vollgetanktem Wagen nach Ungarn oder Südengland. Die Vorfreude auf Naturerlebnisse und kapitale Trophäen schafft Ablenkung genug - aber Fahrer und Beifahrer bleiben dennoch aufmerksam: Gerade bei Fahrten durch mehrere Länder hintereinander herrschen – nicht nur in Sachen Tempo – unterschiedlichste Vorgaben. Unten stehende Tabelle gibt darüber Auskunft. Und abgesehen davon, dass Jäger eingedenk der gefor­derten „Zuverlässigkeit“ auch vorsichtige Straßenverkehrsteilnehmer sind, zeigt die Tabelle rechts, wie empfindlich Bußgelder die Reisekasse schmälern können...
Dank guter Straßenkarten oder Navigationssystem herrscht über die Route Gewissheit. Der Kfz-Halter hat die Grüne Ver­siche­rungskarte wie im „normalen“ Urlaub dabei. Auch ein Feuerlöscher findet Platz, der oft in Osteuropa Pflicht ist. Wer ständig auch ­tagsüber mit Abblendlicht fährt, damit er in waldumsäumten Straßenpartien gesehen wird, muss sich um etwaige Gebote keine Gedanken machen. Sein Handy nutzt der Pkw-Lenker stets über die ­Freisprechanlage.
Jagdzeug lagert im abgeschlossenen Kofferraum, zuoberst (getrennt verpackt) Waffen und Munition zum unaufgeforderten, Zeit sparenden Vorzeigen an Grenzen. Den Pass, Kfz- und Jagd-Dokumente hat ein jeder stets „am Mann“ (nützlich bei Kfz-Diebstahl).
Also: Dank Umsichtigkeit gute Fahrt – und Waidmannsheil!