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Eine "unsterbliche Idee"

JGHV-Präsident Werner Horstkötter (r.), zeichnete Theo Brenk (l.) für dessen besondere Verdienste mit der JGHV-Ehrennadel aus. Es gratulierten der Vorsitzende des JGV Rhein-Mosel-Lahn, Udo Diehl (2. v. r.), und JGHV-Ehrenpräsident Christoph Frucht (2.v.l.). <br>Foto: Eberhard Wenzel
 © Wenzel Eberhard

Das Lob kam aus berufenem Mund: Im nördlichen Rheinland-Pfalz könne man von einem ordentlichen Hundeprüfungswesen sprechen, befand der Präsident des Deutschen Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV), Werner Horstkötter; solche Verhältnisse wünsche man sich auch in anderen Regionen.
Der Jagdgebrauchshundverein Rhein-Mosel-Lahn, dem die Anerkennung galt, hat die Linie der praxisgerechten Zucht, Ausbildung, Prüfung und Führung der verschiedenen Jagdhundrassen immerhin 90 Jahre unbeirrt verfolgt.
Die Festveranstaltung zum Jubiläum im Jägersaal von Hohenleimbach ließ jetzt aber erkennen, dass Jäger und Hundeführer sich immer energischer gegen Angriffe und äußere Einflüsse wehren müssen, um diesen unverzichtbaren Teil des Jagdwesens unbeschädigt in die Zukunft zu führen.
Zumindest die Zukunft des JGV Rhein-Mosel-Lahn sieht sein Vorsitzender Udo Diehl durch viele jüngere Mitglieder gesichert. Der Verein gründe auf einem guten Stamm von Richtern, Züchtern und Hundeführern. Über 200 Mitglieder aus den drei Regionen gehören ihm an. In seinem Festvortrag zur "Jagd mit Gebrauchshunden im Wandel der Zeiten" forderte der Ehrenpräsident des JGHV, Christoph Frucht von seinen Zuhörern, sich aufgrund der jagdlichen und jagdpolitischen Entwicklungen "für die unsterbliche Idee von Jagd und Hund mächtig ins Zeug zu legen". Eberhard Wenzel