Tauben / Columbiformes

Ringeltaube (Foto: H. Witte)


Wildtauben brüten auf Bäumen in Wäldern, Feldgehölzen und Parks. Die Geschlechter sehen gleich aus. Nach der Balz im Frühjahr leben Tauben in Jahresehe. Das aus nur zwei Eiern bestehende Nest wird von beiden Partnern bebrütet. Es gibt bis zu vier Bruten im Jahr. Die Fütterung erfolgt ca. 4 Wochen mit „Kropfmilch“, ein helles Sekret aus der Kropfschleimhaut und später mit pflanzlichem Kropfinhalt. Ringel- und Türkentaube haben eine Jagdzeit. Wegen der langen Brutzeit wurde die Jagd auf Tauben deutlich verkürzt.

Sondergenehmigungen gibt es bei hohen landwirtschaftlichen Schäden. Dann sollten die Jungtauben ohne weißen Halsring erlegt werden, um brütende Altvögel zu schützen. Bejagt wird überwiegend die Ringeltaube, da sich die Türkentaube vorwiegend in der Nähe von Ortschaften aufhält. Tauben können im Gemüsebau empfindliche Schäden verursachen, aber auch in Rapsfeldern durch Zerhacken und Verkoten.