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Schulterschluss im Freistaat

Am 30. Juni unterzeichneten die Verbandsspitze des Landesjagdverbandes Sachsen e. V., des Sächsischen Landesbauernverbandes e. V., der Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer sowie Vertreter des Staatsbetriebes Sachsenforst im Beisein von Umweltminister Frank Kupfer (CDU) in Dresden eine „Gemeinsamen Empfehlungen zur Reduzierung von überhöhten Schwarzwildbeständen in Sachsen“. Darin wurde festgehalten, wie das Schwarzwild bejagt werden soll, um übermäßige Wildschäden und den Ausbruch von Seuchen zu verhindern.
Der Hintergrund: Die Schwarzwildbestände sind trotz der erhöhten Abschusszahlen in vielen Regionen Sachsens immer noch deutlich zu hoch. Eine Reduzierung kann nur gelingen, wenn Jäger, Landbewirtschafter und Grundeigentümer vor Ort eine gemeinsame Strategie erarbeiten und umsetzen. Der Minister appellierte an die unterzeichnenden Verbände und den Staatsbetrieb Sachsenforst, den Akteuren vor Ort das Anliegen und die Inhalte der Erklärung zu vermitteln sowie ihre Verantwortung aufzeigen. Er forderte sie auf, bei der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen in der Praxis im Rahmen ihrer Zuständigkeiten und Möglichkeiten Unterstützung zu leisten.
CS

Hier finden Sie die Freiberger Erklärung.