+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 103 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 28.10.2020) +++
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Rehkitz mit Ohrmarke: Rehwildmarkierung in Baden-Württemberg

Rasso Walch © Markus Werner
Rasso Walch
am
Montag, 11.05.2020 - 12:03
Rehkitz-markieren © Rasso Walch
Von der Ohrmarke geht für das Wild keinerlei Gefährdung aus.

Mit dem Projekt Rehwildmarkierung sollen Langzeitdaten zur Ökologie des Rehwildes in Baden-Württemberg gewonnen werden. Das Projekt wird von der Wildforschungsstelle (WFS) beim Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg durchgeführt. Die gesammelten Daten liefern Hinweise auf Setzzeiten und Geschlechterverhältnis sowie deren langfristige Entwicklung.

Über die Rückmeldung markierter Rehe können Erkenntnisse zu Altersaufbau, Abwanderung, Todesursachen und Bejagung gewonnen werden. Die Marken werden kostenlos von der WFS ausgegeben. Zum Ende der Markierungssaison werden die Stücke der WFS gemeldet. Wenn ein markiertes Reh gefunden wird, erfährt der Melder Markierdatum und -ort, der Markierer wird über Zeit und Ort des Auffindens informiert. Die WFS wertet die Daten aus. Aktuell steigen die Zahlen der Markierungen an. Dies liegt vor allem an neuen technischen Möglichkeiten der Kitzrettung. LAZBW

Bitte Melden Sie markierte Rehe der Wildforschungsstelle in Baden-Württemberg: Tel.: 07525-942340 E-Mail: poststelle-wfs@lazbw.bwl.de

Weiter Informationen erhalten Sie auf der Seite des Landwirtschaftlichen Zentrums Baden-Württemberg (klick).

Ausgewählte Ergebnisse der Rehwildmarkierung aus 48 Jahren

Markierungen von 1970 bis 2018 16.496
Ø Markierungstag 24. Mai
Rückmeldungen bis Ende 2018 3.713
Rückmeldequote 22 %
Todesursache erlegt 65 %
Verkehr 14 %
Fallwild 10 %
vermäht 9 %
nur Marke gefunden 2 %

Abwanderung-sentfernung

< 1 km 74 %
1-2,5 km 16 %
2,5-5 km 5 %
≥ 5km 5 %

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