Home Praxis Pulsar – detailfreudig selbst bei Keilerwetter

Pulsar – detailfreudig selbst bei Keilerwetter

Pulsar
am
Mittwoch, 25.03.2020 - 15:10
Pulsar Accolade 2 LRF © Pulsar
Nicht nur auf der Auslandsjagd: Selbst im heimischen Revier wirkt das Gelände im Dunklen völlig fremd. Bei der räumlichen Orientierung ist der eingebaute Laserentfernungsmesser im Pulsar-Wärmebildgerät Accolade 2 LRF XP50 da von großem Vorteil.

Nicht nur beim Beobachten mit herkömmlichen Ferngläsern, auch beim Einsatz von der Nachtsichttechnik bringt das Sehen mit beiden Augen Vorteile: Denn die so ans menschliche Hirn übertragenen Impulse entsprechen dem normalen Sehverhalten. Beim einäugigen Betrachten muss das Hirn umdenken, was unterm Strich zu vorzeitiger Konzentrationslosigkeit, Ermüdung oder gar Kopfschmerzen führen kann. Dem trägt Pulsar Rechnung.

Gerade mal 700 g (ohne Akku) wiegt das handliche Wärmebild-Binokular Pulsar Accolade 2 LRF XP50, also weniger als viele Tageslicht-Fernglas-Modelle. Trotzdem ist es ein sprichwörtliches Kraftpaket: Denn es ermittelt Wärmequellen bis auf 1.800 m Entfernung. Der hochempfindliche Thermalbild-Sensor erkennt Temperaturunterschiede von weniger als 40 Millikelvin (mK) – so bietet sich dem Beobachter ein besonders detailreiches Bild, selbst bei ungünstigem Wetter wie z.B. Regen oder Kälte. Dazu trägt auch die Pulsar-eigene „Image Boost Technology“ bei: Software-Algorithmen sorgen für ein – über das komplette Sehfeld – scharfes kontrastreiches Bild, das so noch mehr Details liefert. Und die Matrix ist mit 640 x 480 Pixel (17 µm) hochauflösend. Die für Wärmebildgeräte von Zeit zu Zeit unabdingbare Kalibrierung erfolgt über drei auswählbare Modi.

Vier verschiedene Beobachtungsmodi sind wählbar, darunter spezielle fürs Gebirge oder den Wald. Acht Farb-Modi liefern je nach Situation das vom Benutzer individuell anwählbare Wiedergabebild. Die hohe Bildwiederholfrequenz von 50 Hertz (hz) ermöglicht auch bei sich bewegenden Objekten eine unverzerrte Wiedergabe. Die lichtstarke Objektivlinse F50/1.2 und die 2,5 bis 20-fache Vergrößerung entsprechen den Wünschen des Jägers. Übrigens ermöglicht es eine Bild-in-Bild-Funktion, wichtige Details (z.B. ein Hirschhaupt) noch näher heranzuzoomen, um sich weitere Informationen zu erschließen, ohne die Gesamtsituation aus den Augen zu verlieren.

Verlässliche Orientierungsmöglichkeit dank LRF

Pulsar Accolade 2 LRF vorn © Pulsar

Beim binokularen Pulsar Accolade 2 LRF ist nicht einfach nur für beidäugiges Beobachten ausgelegt. Wie bei einem guten Fernglas kann der Abstand beider Pupillen individuell zueinander eingestellt werden, um Ermüdung oder Kopfschmerzen vorzubeugen.

Eine Besonderheit des Binokulars ist der integrierte Laserentfernungsmesser (Messgenauigkeit ± 1 m/ 1.000 m). Er misst im Einzel- oder Scan-Verfahren. Da einem selbst bekannte Reviere bei Nacht fremd vorkommen, kann man sich dank der detailreichen Landschaftswiedergabe und per LRF ermittelten Geländepunkten besser zurechtfinden. Im Anschluss kann man sogleich einen Plan ausarbeiten, wie man entdecktes Wild am besten anpirschen kann.

Selbstverständlich verfügt das Pulsar Accolade 2 LRF über einen Foto- und Videorecorder. Bilder und Filmsequenzen lassen sich per USB-Kabel auf Smartphones oder Laptops etc. übertragen. Es geht auch kabellos mit der iOS- und Android-kompatiblen Stream Vision App. Ebenso kann der Besitzer die Software seines Pulsar upgraden – so ist er immer auf dem neuesten Stand, und es dient dem Wert-Erhalt.

Extreme Bedingungen in der Natur fordern strapazierfähiges Equipment. So ist das Pulsar Accolade 2 LRF in der enormen Temperaturspanne von -25 °C bis +50 °C einsetzbar – auch dank des frostresistenten AMOLED-Displays. Weiterhin machen ihm Dauerregen oder Schnee nichts aus. Kein Wunder, ist es doch bei einem halbstündigen Tauchbad in einem Meter Wassertiefe noch dicht (Norm IPX7).

Das fortschrittliche Pulsar-eigene „B-Pack Power Supply“ sorgt als schnell wechselbarer Akku (6,4 Ah) für gut zehn Stunden Betriebsenergie. Unter anderem gibt es aber auch Wechselgehäuse für AA-Batterien.
Das binokulare Pulsar Accolade 2 LRF ist für 4.690 Euro im ausgesuchten Fachhandel lieferbar.

Ein Monokular, das keine Vergleiche scheut

Pulsar Helion 2 XP50 © Pulsar

Bis 1.800 m erkennt das monokulare Pulsar Helion 2 XP50 Wärmequellen. Da selbst Tempraturunterschiede von weniger als 40 mk registiert werden, genießt der Beobachter ein detailreiche, differenzierte Bildwiedergabe.

Wer als Jäger zwar die Wärmebildtechnik nutzen möchte (z.B.: „Ist die Bach vielleicht doch führend?“), sich aber beim Zielen auf ein klassisches Zielfernrohr ohne Wärmebild- oder Nachtsichtvorsatztechnik beschränkt, mag zu einem Wärmebild-Monokular greifen. Kleiner Tipp: Ein Rechtshänder wird dann mit dem linken Auge beobachten. Denn so bleibt die zeitraubende Nachtsicht-Adaption seines (rechten) Zielauges erhalten.

Das neue monokulare Pulsar Helion 2 XP50 besitzt in puncto Wärmebildtechnik sämtliche technischen Features und Vorzüge des Binoculars Accolade 2 LRF. Das 500 Gramm (ohne Akku) leichte und sehr handliche Gerät verzichtet auf einen Laserentfernungsmesser. Mittels einer Skala bietet es aber die Möglichkeit, in Relation zu standardisierten Wildkörpermaße (wie Hirsch, Sau, Hase) die Entfernung zu schätzen. Im ausgesuchten Fachhandel ist das monokulare Wärmebildgerät Pulsar Helion 2 XP50 für 3.590 Euro (UVP) erhältlich.

Egal, ob man sich für ein bi- oder monokulares Wärmebildgerät von Pulsar entscheidet: Pulsar hilft dem Jäger, auch unter schwierigsten Revier- und Wetterumständen eine souveräne Entscheidung zu treffen. So unterstützt Pulsar den Tierschutzgedanken und den Jagderfolg gleichermaßen.