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Nandu: Eine außergewöhnliche Jagd in Mecklenburg-Vorpommern

Florian Standke © Florian Standke
Florian Standke
am
Freitag, 17.07.2020 - 15:28
Nandus-Jaeger © FS
Zwei Nandus waren erneut aus ihrem Gehege entkommen (Symbolbild).

Wir haben einen Jäger bei der Nandupirsch in Nordwestmecklenburg mit der Filmkamera begleitet. Außerdem verraten zwei weitere Jäger im Interview alles Wissenswerte rund um die südamerikanischen Laufvögel.

Hörnerklang extra: „Nandu tot“

Nachdem der Nandu in Mecklenburg-Vorpommern in die Liste der jagdbaren Wildarten aufgenommen worden ist, haben die dlv-Jagdmedien sofort den österreichischen Jagdkomponisten Dr. Josef Pöschl zu einem Jagsignal „Nandu tot“  angeregt.

Die Auftragskomposition für gemischte Hörner in B (je zwei Pless- und Parforcehornstimmen) ist in Anlehnung an die einst so beliebten Kavallerie-Trabmärsche bewusst im 4/4-Takt gesetzt. Schließlich durcheilt der Nandu in raumgreifenden Schritt die Ebenen seiner südamerikanischen Ursprungsheimat. Und die meist kurzen Noten des Signals symbolisieren ebenfalls das quirlige Wesen des Nandu. Abrupt, wie eine sauber angetragene Kugel das Leben des Nandu beendet, endet das Signal gleichermaßen überraschend.

Dr. Pöschl ist Herausgeber der Notenheft-Reihe „Neue österreichische Jagdmusik“ mit B- und Es-Naturhornstücken. Er ist unserem Haus schon seit Jahrzehnten verbunden und hat schon oft Veröffentlichungen im Rahmen unserer „Hörnerklang“-Seiten getätigt. Zu seinen Werken zählen auch der „PIRSCH-Marsch in B“ (2008) und „unsere Jagd-Marsch in B“(2014). Dr. Josef Pöschls Hornkompositionen, so auch „Nandu tot“ und unsere Märsche, sind frei von GEMA-Gebühren!

Hier finden Sie die Komposition

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