Home Praxis Leitlinien für Übungsgatter für die Saujagd vorgestellt

Leitlinien für Übungsgatter für die Saujagd vorgestellt

Im Gatter lernt der Hund, sich auf die Begegnung mit Schwarzwild in freier Wildbahn einzustellen. Foto: Markus Werner © Markus Werner

Erschienen waren diese bereits im August des vergangenen Jahres. Sie stellen die systematische Auswertung der bisherigen Erfahrungen mit solchen Einrichtungen, von denen es inzwischen elf überwiegen in den neuen Bundesländern gibt, dar.
Zweck der Leitlinien, die in Zukunft einmal jährlich aktualisiert werden sollen, ist die Schaffung bundesweit einheitlicher Standards für Ausstattung, Betrieb und Hundeausbildung. Sie sollen die Planung und Genehmigung weitere Übungsgatter in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland unterstützen. Zudem sind darin zahlreiche Hinweise für Betreiber und interessierte Hundeführer in praktischer wie insbesondere tierschutzrechtliche Hinsicht enthalten. Auch eine Übersicht bisher in Betrieb befindlicher Gatter mit Ansprechpartnern, Kontaktdaten und Adressen findet sich darin.
Herausgegebe des 31 Seiten umfassenden PDF-Dokuments ist die im Januar 2010 gegründete „Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter“. Präsentiert wurden sie in Ockstadt vom Obmann der Kompetenzgruppe und ehemaligen JGHV-Tierschutzbeauftragten, Prof. Dr. Hans Wunderlich, und dem Zehdenicker Gattermeister Maik Weingärtner. Weingärtner, der weit mehr als 100 Jagdhunde bei den Übungseinheiten in seinem Gatter begleitet hatte, schilderte eindrucksvoll de Ablauf der Ausbildung. Prof. Wunderlich hatte sich zuvor intensiv der rechtlichen Absicherung solcher Übungsgatter gewidmet.
DKR/FM


Link: Die Leitlinien für Schwarzwildübungsgatter im Wortlaut