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Auf Leben und Tod

Ein Grenzstein des Freiherrlich Cramer-Klett’schen Reviers. Foto: Dr. Jörg Mangold


Wildererdramen lieferten schon immer den Stoff für schnulzige, süßliche Heimatfilme. Die Realität war jedoch gnadenlos, oft sogar grausam. Förster und Berufsjäger standen dabei nicht selten im Visier der Verbrecher.
Erwischte es jedoch einen Wilderer, wurde dieser oft anschließend als Held verehrt; für die Jagdschutzbeamten begann dann eine schwere Zeit. Dr. Jörg Mangold spürt in seiner Serie "Hüttengeschichten" einem derartigen Ereignis in den Chiemgauer Bergen nach (PIRSCH 20/2015 und 06/2016).
Stützen kann er sich dabei auf die Aussage eines einzigartigen Zeitzeugen. Der Försters-Sohn Ludwig Hornberger erzählte gegen Ende seines Lebens von Repressalien, denen seine Familie ausgesetzt war und wie man ihm im Alter von sieben Jahren, als Sohn eines angeblichen „Mörders“, zugesetzt hat.
Ein Mitschnitt seiner Ausführungen ist hier zu hören:

Link: Ludwig Hornberger über das Wildererdrama vom Aschau