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Jagdhund registrieren: Welche Möglichkeiten gibt es für Jäger?

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Kathrin Führes
am
Donnerstag, 18.02.2021 - 07:00
Nur wenn der Chip registriert wurde, kann ein gefundener Hund seinem Besitzer zugeordnet werden. © Callalloo Twisty - stock.adobe.com
Nur wenn der Chip registriert wurde, kann ein gefundener Hund seinem Besitzer zugeordnet werden.

Eine Horrorvorstellung – der geliebte Vierbeiner verschwindet bei einem Spaziergang oder bei der Jagd und taucht auch nach langem Warten nicht wieder auf. Diese Erfahrung müssen Jahr für Jahr etliche Hundeführer durchleben. Besonders zum Zeitpunkt der Gesellschaftsjagden liest man fast täglich von entlaufenen und gefundenen Hunden. Traurig, wenn man bedenkt wie schnell der Weg ins heimische Körbchen doch wäre. Wird ein herrenloser Hund gefunden und ins Tierheim oder zum Tierarzt gebracht, wird er dort nach einem Mikrochip abgesucht. Mittels der Chipnummer kann dann der Besitzer des Hundes ausgemacht und verständigt werden. Das gelingt jedoch nur, wenn der Vierbeiner auch registriert ist! Und für diese Registrierung ist der Besitzer selbst verantwortlich. Ein Umstand, der vielen Jägern leider noch immer nicht bekannt ist.

Alternativen zu tasso

Die Registrierung des Hundes ist dabei ganz einfach: im Impfpass finden sie die Transponder-Nummer ihres Hundes. Mittels dieser können sie ihren Vierbeiner schnell und unkompliziert bei einer der zahlreichen Datenbanken im Internet anmelden. Die am häufigsten in Deutschland genutzte und bekannteste Seite ist tasso.net. Da sich der Verein jedoch in Vergangenheit wiederholt jagdkritisch geäußert hat, greifen viele Jagdhundeführer mittlerweile auf Seiten wie registier-mich.de oder in Österreich auf animaldata.com zurück. Denn egal wo sie ihren Hund anmelden, alle Vereine arbeiten mit dem Dachverband europetnet zusammen, sodass ihr Hund immer möglichst schnell den Weg zurück findet.


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