+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 1.675 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 26.7.2021) +++
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Hantaviren: Die fünf wichtigsten Fakten, die Sie kennen sollten

Helena von Hardenberg. © Helena von Hardenberg
Helena von Hardenberg
am
Donnerstag, 01.07.2021 - 07:12
Roetelmaus © Micha Trillhaase – stock.adobe.com
Rötelmäuse gelten als die Hauptträger des Hantavirus.

  • Hantaviren werden durch verschiedene Nagetiere wie Mäuse und Ratten, aber auch Maulwürfe und Fledermäuse übertragen. In Deutschland zählen die Rötel- und die Brandmaus zu den Hauptüberträgern der Hantaviren.
  • Die infizierten Nager scheiden die Viren über Speichel, Urin und Kot aus. Dort können sie – eingetrocknet – bis zu zwei Wochen infektiös bleiben. Menschen nehmen die Viren überwiegend über die Luft durch Stäube auf, ein direkter Kontakt zu den Tieren ist nicht notwendig.
  • Zu den grippeähnlichen Symptomen zählen hauptsächlich hohes Fieber, Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen, Nierenfunktionsstörungen bis hin zu akutem Nierenversagen. Ebenso kann eine Erkrankung nahezu beschwerdefrei verlaufen
  • Das Infektionsrisiko kann durch das Tragen einer FFP3-Maske bei Aufräumarbeiten in beispielsweise Garagen, Schlafkanzeln oder Jagdhütten, dem Befeuchten der Umgebung vor deren Ausfegen sowie einem Schutz der Gebäude vor dem Eindringen der Nagetiere verringert werden.
  • Die weltweit verbreitete Viruserkrankung ist meldepflichtig und muss bereits bei einem Infektions-Verdacht dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden.HvH

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