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DJV-Unterschriften-Aktion

Signal zum Aufbruch: Der DJV startete seine Aktion bei der Grünen Woche in Berlin. Foto DJV


Der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) hat auf der Grünen Woche in Berlin eine bundesweite Unterschriftenaktion gegen die fortschreitende Zersplitterung des deutschen Jagdrechts nach der Föderalismusreform gestartet.
In einer Presseerklärung des DJV zum Start der Aktion heißt es, "was in dem ersten Entwurf zur Novellierung zum Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz und im Koalitionsvertrag der "Jamaikakoalition" im Saarland zu finden ist, unterhöhle die Grundfesten der Jagd in ganz Deutschland."
Daher gelte es jetzt, ein Zeichen zu setzen gegen die Zersplitterung des Jagdrechts in Deutschland. Die Jägerschaft wird aufgefordert, das 7-Punkte-Papier des Verbands für ein einheitliches Jagdwesen in Deutschland zu unterstützen. Ansonsten könne, was heute in Rheinland-Pfalz und im Saarland drohe – etwa das totale Verbot der Fangjagd oder die Abschaffung des Begriffs "Weidgerechtigkeit" – morgen schon in anderen Bundesländern gefordert oder gar Wirklichkeit werden.
Ein Sprecher des DJV äußerte sich heute gegenüber jagderleben.de zufrieden über den Start der Aktion: "innerhalb der ersten drei Tage haben bereits mehrere hundert Personen unterschrieben; darunter Bundes- und Landespolitiker quer durch die Fraktionen."
Jetzt hofft der DJV auf eine breite Resonanz in der Jägerschaft und darüber hinaus. JMB


Das Papier nebst Unterschriftenliste können Sie hier herunterladen: 7-Punkte-Papier