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Dackelwelpe erlebt den ersten Schnee – Wilmas Woche

Leonie-Engels © Leonie-Engels
Leonie Engels
am
Dienstag, 05.04.2022 - 10:07
Wilma-Woche-Titelbild-LE © LE
Wilma konnte ihre ersten Erfahrungen mit dem Schnee machen.

Obwohl die Frühlingsvegetation bereits im vollen Gange war, überraschte uns der April mit einer dichten Schneedecke. Leider kein Aprilscherz. Für Welpe "Wilma" war es das erste Mal, dass sie das kalte Weiß zu spüren bekam.

An diesem Morgen tappste die sonst so wache Dackelhündin zögernd hinter mir her. Etwas unschlüssig begutachtete sie die Schneemassen, die ungefähr so hoch wie ihr Körper waren. Golden Retriever "Freddy" freute sich derweil abgöttisch über den Schnee und zog tobend lange Bahnen durch den Garten. Wilma setzte nur kurz die Pfoten in den Schnee, um sich zu lösen. Danach rannte sie schnell zurück ins warme Haus. War ihr wohl nicht geheuer.

Der Teckel brach sich seinen Weg durch das für ihn schwere Gelände.

Verspätete Freude über die Schneeflocken

Kurz darauf, beim zweiten Anlauf, übermannte "Wilma" dann der Übermut und sie sprang ohne jegliche Vorwarnung in den Schnee – und versank. Angestachelt durch "Freddys" abermaliges freudige Getobe, hüpfte Wilma mit großen Kaninchensprüngen hinter ihm her. Dabei buddelte und wälzte sie sich genüsslich.

Die Kälte im Blick

Kurzläufige und junge Hunde frieren im Schnee deutlich schneller.

Ich freute mich, dass "Wilma" am Schnee Gefallen gefunden hatte. Ich ließ dabei die Uhr aber nicht außer Acht – einen kurzbeinigen, bodennahen Welpen setzt die Kälte etwas mehr zu, als einen langläufigen Retriever mit viel Fell. Darüberhinaus hat "Wilma" noch einen nackten Bauch. Auch wenn der Schnee für viele Hunde Spaß bedeutet, sollte man als Hundebesitzer darauf achten, dass sich der Hund nicht unterkühlt. Daher ist es wichtig, die Hunde nicht allzu lang im Schnee laufen zu lassen. Für "Wilma" habe ich im Anschluss eine Wärmflasche unter die Decke gelegt, damit sie sich schnell wieder aufwärmt. "Wilma" und "Freddy" liegen dann am liebsten nebeneinander auf ihrem Shooterking Hunde-Thermobett von AKAH. Noch ist sie groß genug, dass beide Hunde auf ihr Platz finden.

Auf der warmen Decke, neben ihrem Freund Freddy, fühlt sich Wilma wohl.

Bindung zum Zweithund

Vor einer Woche war "Freddy" gegenüber "Wilma" noch sehr skeptisch. Mittlerweile finde ich sie nur zu zweit an. Draußen hält sich Wilma sehr an Freddy, der erwachsene Hund gibt ihr Sicherheit und Ruhe. Sobald die Vierbeiner aber drinnen sind, dreht "Wilma" auf. Dabei schnellt sie wie eine Muräne unter dem Sofa hervor und greift "Freddy" an. Manchmal so lange und so viel, dass ich sie bremsen muss. So ein junger Hund wird dann doch schnell zu übermütig und kennt keine Grenzen. Denn Ruhe muss auch geübt werden.

Welpen-Abc

Neben den immer wechselnden äußerlichen Eindrücken üben wir fleißig das Welpen-Abc. Angefangen mit der Stubenreinheit, die mal mehr, mal weniger gut klappt. Da befinden wir uns aber auf einem guten Weg. Dazu üben wir Sitz und an der Leine laufen. Das hat noch nicht viel mit der klassischen Leinenführigkeit zu tun – "Wilma" lernt gerade die ersten Schritte und Wege mit der Leine. Frei nach dem Motto: Fordern ist gut, überfordern schlecht. Neben der Grundausbildung habe ich aus Spaß, eine kleine Schleppe gelegt. Wie die blaue Elise von Paulchen Panther ist "Wilma" diese abgelaufen. Das gibt mir viel Hoffnung, dass sie ihre Nase schon jetzt gut einzusetzen weiß. Dazu aber später mehr.

Begleitet die kleine "Wilma" wöchentlich in ihrem Leben vom Welpen zum Dackel – mit freundlicher Unterstützung von AKAH.


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