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Brunft vs. Blattzeit beim Rehwild: Wann lohnt sich die Lockjagd?

Redaktion PIRSCH
am
Mittwoch, 28.07.2021 - 13:36
Ein Rehbock im Feld © Erich Marek
Brunft und Blattzeit sind beim Rehwild nicht das Selbe.

Die Brunft beim Rehwild lässt sich in drei Phasen unterteilen: Vorbrunft, Hochbrunft und Nachbrunft. Die eigentliche Blattzeit gleicht dabei nicht dieser kompletten Spanne.

Zur Vorbrunft besteht für den Blattjäger die Möglichkeit, vor allem junge Heißsporne aufs Blatt zustehen zu lassen und so den restlichen Abschuss an Jährlingen und geringen Böcken zu erfüllen. Unter günstigen Umständen gelingt es auch, mittels Kitzfiep eine Geiß mit nachfolgendem Bock anzulocken. Versierte Lockjäger schaffen es jetzt außerdem, mit dem Eifersuchtsgeschrei den Platzbock auf den Plan zu rufen.

In der Hauptbrunft lohnt sich das Blatten kaum, die Böcke finden reichlich beschlagswillige weibliche Stücke und stehen dem lockenden Jäger kaum zu. Etwa zwei Tage vor bis zwei Tage nach dem 1. August, so die Faustregel, findet dieser Hochbetrieb statt.

Perfekte Blattzeit

Ist der Zenit der Rehbrunft etwa nach dem 4. August überschritten, beginnt die eigentliche Blattzeit. Nun ziehen die Böcke umher und suchen auch außerhalb ihrer angestammten Territorien nach verbliebenen brunftigen Stücken. Erfahrene „Blattjäger“ schwelgen von ihren besten Blattjagderlebnissen nach dem 12. August. Johannes Maidhof


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