17.02.2017 | Entscheidung am Verwaltungsgericht

Präzedenzfall in NRW?

Ein Landwirt aus Warendorf will die Jagd auf seinen Flächen verbieten lassen. Doch kann ein Bauer, der Kühe hält, Kälber verkauft, mästen und schlachten lässt dies ethisch begründen?

Seit 2013 können Flächen zu jagdfreien Zonen erklärt werden.
Diese Frage versucht nun das Verwaltungsgericht Münster seit vergangenem Dienstag zu beantworten. Der Landwirt aus Beckum besitzt 32 Hektar Land. Er beantragte die Befriedung seines Grundes, was jedoch die Kreisverwaltung ablehnte. In der Folge reichte er Klage ein. Wie der zuständige Jagdausübungsberchtigte vor Gericht aussagte, gab es bisher nie Probleme in der Zusammenarbeit mit dem jetzt Klagenden. Neben dem Jagdgeld habe er auch mehrfach Wildbret von dem Grünrock angenommen. Der plötzliche Jagdkritiker hätte dies jedoch nur aus Höflichkeit getan und zu der angesprochenen 'guten Zusammenarbeit' sei man durch die Zwangsbejagung mehr oder weniger gezwungen gewesen.
Auch der Leiter des Kreisordnungsamtes hat Zweifel an der ethischen Begründung des Bauers. Er müsse sich bewusst sein, dass die 'entbehrlichen Bullenkälber', die bei der von dem Landwirt betrieben Nachzucht gekalbt werden, in Mastbetrieben und später auf der Schlachtbank landen, zitieren die 'Westfälischen Nachrichten' die Aussagen vor Gericht. Laut des Kreises sei im vorliegenden Fall kein 'tief greifender Gewissenskonflikt' zu erkennen. Darüber hinaus müsse in Bezug auf die wachsenden Schwarzwildbestände eine flächendeckende Bejagung, auch mit Blick auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest, möglich bleiben. Das Urteil steht noch aus (AZ 1 K 1608/15).
BS




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Auf Fuchs am Nordkap

Das Vorankommen war nicht immer einfach... Foto: Carina Greiner-Kaiser Der Strand bot die besten Gelegenheiten.Wir pirschten tglich die Hotspots an. Foto: Carina Greiner-Kaiser Foto: Carina Greiner-Kaiser Thomas mit seiner Emma. Foto: Carina Greiner-Kaiser Da liegt unser Nordkapfuchs! Foto: Carina Greiner-Kaiser Abschalten, auf die wichtigen Dinge konzentrieren und zu sich selbst finden waren die Ziele dieser Reise. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gemeinsam zu essen ist im hohen Norden Usus. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gleich am ersten Abend klappte es fr uns mit dem ersten Fuchs. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die Gegend ist geprgt von rauer Schnheit. Foto: Carina Greiner-Kaiser Fuchsschmalz hat wrmende Eigenschaften und lsst sich einfach verarbeiten. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die vermengten Zutaten fr das Fuchsbalsam. Foto: Carina Greiner-Kaiser Zum Abschluss der Reise zeigte die Natur uns nochmal, wer unsere Wege bestimmt. Foto: Carina Greiner-Kaiser Das Sami-Armband mit Fuchshaken verziert, symbolisiert die raue Gegend. Foto: Carina Greiner-Kaiser Ein typisches Armband der Samen, komplementiert mit Haken eines Rotrocks. Foto: Carina Greiner-Kaiser Aus den Haken und einer Klaue fertigte Isabel ein Kollier und passende Ohrringe. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die traumhafte Landschaft Nord-Norwegens macht das Abschalten vom Alltag leicht. Foto: Carina Greiner-Kaiser

Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS
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