Versprochen ist versprochen!

Das Editorial:

Blaser Primus © Roland Zeitler

Blaser Primus


Auf der jüngsten IWA konnten wir immer universellere Kaliber, dazu hochtechnisierte Zieloptiken sowie Büchsen aus modernsten Werkstoffen bewundern. Bei all dem Streben nach Perfektion erlauben wir uns, auch mal das Pendel in die andere Richtung zu schwingen. Weg von immer höherer Effektivität, hin zu den Ursprüngen. Nicht der möglichst weite Schuss von irgendwelchen Hochsitzen aus, sondern der „Anstand“ auf Augenhöhe und Tuchfühlung mit dem Wild. Das ist nicht unbedingt die effektivste Form der Jagd, aber sicher die spannendste und intensivste Art, wie man sich trotz überlegener Technik messen kann. Wir wollen Ihre Lust auf mehr Jagd (S. 32 ff) wecken. Denn geht die erarbeitete Strategie auf, hat man Waidwerk vom Feinsten erlebt.

Ein gutes Stichwort: Denn vom Feinsten sollen auch die neuen Ferngläser von Blaser sein. Wir haben aber nicht einfach mal ein bisschen durchgeschaut oder schnalzen kennerhaft mit der Zunge. Nein, wer die Platzhirsche Leica, Swarovski und Zeiss herausfordert, der muss in der Praxis genauso wie im Labor mit Fakten überzeugen. Herausgekommen ist kein PR-Artikel, wie man ihn aus kostenlosen Online-Magazinen, angeblich unabhängigen Testportalen oder vom einen oder anderen Blogger-Team kennt, sondern ein knallharter Test (S. 54 ff). Denn das erwarten Sie von einer Jagdzeitschrift, für die Sie Ihr Geld im Abonnement (mit DVD auf S. 35) oder am Kiosk ausgeben. Und darauf können Sie sich auch in Zukunft verlassen. Das verspreche ich Ihnen!

Waidmannsheil!

Sascha Numßen, Chefredakteur


Sascha Numßen Seit Mai 2011 PIRSCH-Chefredakteur. Geboren 1971 in Frankfurt (Hessen), Jagdschein seit 1994, Studium in München, Diplom-Forstwirt.
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