Jagdschutzauftrag bestätigt

Das Amtsgericht Königs-Wusterhausen hat am 28. Oktober (AZ 2.1 DS 324/08) einen Jäger vom Vorwurf des Verstoßes gegen das Tierschutz- und das Waffengesetz freigesprochen.



Bayerns Forstminister Helmut Brunner (3.v.l.) bei der Vorstellung des Gutachtens im Landtag. (Foto: DIT)

Weniger Verbiss in Bayern

Vegetationsgutachten: Weniger Wildverbiss
Heute hat Forstminister Helmut Brunner die Ergebnisse der „Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung“ im Bayerischen Landtag vorgestellt. Der Verbiss an jungen Waldbäumen durch Rehe, Hirsche und Gämsen hat nach einem Anstieg bei der letzten Erhebung vor drei Jahren wieder abgenommen. Bayernweit ist der Anteil verbissener Leittriebe bei Nadelbäumen von acht auf sechs Prozent zurückgegangen, bei Laubbäumen von 28 auf 24 Prozent.
Zwar gebe es immer noch große regionale Unterschiede bei der Verbissbelastung – nach Aussage des Ministers könne jedoch in 48 Prozent der 747 Hegegemeinschaften der Abschuss beibehalten oder gesenkt werden. Allerdings sei laut Brunner in vielen Hegegemeinschaften der Verbiss immer noch zu hoch. Hier müsse die Bejagung verstärkt werden.
Einen ausführlichen Beitrag zum Vegetationsgutachten finden Sie in Pirsch 22/ 2009. Details zum Gutachten unter www.forst.bayern.de. DIT


Freispruch für Unglücksschützen

Ein Jäger, der bei einer Drückjagd Mitte Oktober 2008 in Thüringen einen 12 Jahre alten Treiber angeschossen hatte, ist am Amtsgericht Bad Lobenstein freigesprochen worden.


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Übungsschießen ist sinnvoll – aber bitte freiwillig. (Foto: DIT)

MV: Gericht kippt Schießnachweis

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Greifswald hat die Schießnachweis-Verordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern für unwirksam erklärt. Den Jägern war per Verordnung vom 14. November 2008 (§ 3, Absatz 1, Nr. 7 Jagdzeitenverordnung M-V) die Verpflichtung auferlegt worden, ihre Schießfertigkeiten regelmäßig nachzuweisen.