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Zwölf neue Revierjäger

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Mittwoch, 24.07.2013 - 11:28
Die Absolventen (v.l.): Ole Stejskal; Elisabeth Bulst; Kai Reimers; Christoph Gehrecke; Björn Gürgens; Melisande Tapken, Constanze Husemann; Jens Tupat; 
Uwe Tischer; Edgar Bayer; Roman von Fürstenberg; Etienne Cousin. Foto: BDB © BDB
Die Absolventen (v.l.): Ole Stejskal; Elisabeth Bulst; Kai Reimers; Christoph Gehrecke; Björn Gürgens; Melisande Tapken, Constanze Husemann; Jens Tupat;
Uwe Tischer; Edgar Bayer; Roman von Fürstenberg; Etienne Cousin. Foto: BDB

Drei Jahre haben die Absolventen auf ihr Ziel hingearbeitet. Im Juni fand bereits der schriftliche Teil der Prüfung statt. Bei der zweitägigen praktisch/mündlichen Prüfung ging es um Fächer wie „Jagdausübung und Wildverwertung“ sowie um die „Bewirtschaftung von Jagdrevieren“ und den „Umgang mit Wildschäden“. Als Prüfungsbester erwies sich heuer Roman von Fürstenberg aus Werdohl (NRW), der seine Ausbildung bei Wildmeister Udo Zwöck, Forstverwaltung Oedendorf (Schleswig-Holstein) und bei Wildmeister Hans Gellen, Jagdverwaltung Emil Underberg (NRW) meisterte.
Premiere feierte dieses Jahr die Landesforstanstalt „ThüringenForst“. Erstmalig stellte der staatliche Betrieb zwei Berufsjäger in seine Dienste. Christoph Gehrecke soll beim Auerwildprojekt mitarbeiten. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem das Prädatorenmanagement. Die Aufgabe von Mitabsolvent Uwe Tischer wird die Umsetzung neuer Jagdkonzepte für den Waldumbau im mittleren Thüringer Wald sein. Beide Projekte sind auf 10 Jahre angelegt.
Wildmeister Bernd Bahr, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Berufsjäger, begrüßte den vom Thüringer Landesforst eingeschlagenen Weg: „Es findet zunehmend eine Spezialisierung statt. Neben einer Vielzahl von großen privaten Forstverwaltungen folgen jetzt auch die ersten staatlichen Betriebe diesem Schritt. Die Verantwortlichen setzen für die Bewirtschaftung des Waldes auf den Profi Förster und für den Bereich der Jagd steht ebenfalls die Professionalität, verkörpert durch Berufsjäger, im Vordergrund.“
BS