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Zweiter Vogelgrippe-Fall in Deutschland

Gaense-am-Fluss © Александр Ульман - stock.adobe.com
Das Geflügel in Baden-Württemberg wurde an einem Fließgewässer gehalten (Symbolbild).

Nachdem in Brandenburg bei einer Blässgans der Geflügelpest-Erreger H5N8 nachgewiesen wurde, gibt es nun einen weiteren Fall in Deutschland. Am 8. Februar wurde ein Ausbruch der Vogelgrippe in einem Kleinbestand mit Geflügel in Bretzfeld (Baden-Württemberg) festgestellt. Wie der Hohenlohekreis in einer Pressemitteilung berichtet, wurden alle 30 Tiere des Bestandes getötet und unschädlich über die Tierkörperbeseitigung entsorgt.

Um den betroffenen Betrieb wurde ein Sperrgebiet im Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von insgesamt zehn Kilometern eingerichtet. Hier müssen Geflügelhalter spezielle Maßnahmen, wie etwa die Stallpflicht, beachten.

Kontakt mit Wildvögeln als Ursache

Als Ursache für den Ausbruch wird derzeit ein Kontakt mit wildlebenden Wasservögeln angesehen. Wie der Hohenlohekreis weiter mitteilt, habe sich der Geflügelbestand in Auslaufhaltung in der Nähe eines Fließgewässers aufgehalten.


Kathrin Führes
geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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