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Zwei Welten prallen aufeinander

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Montag, 04.02.2013 - 18:16
Moderne Zeiten: Packt es ein David noch heute gegen einen Goliath? Foto: Hubert Prochaska © Hubert Prochaska
Moderne Zeiten: Packt es ein David noch heute gegen einen Goliath? Foto: Hubert Prochaska

Jäger und andere Naturschützer arbeiten auf örtlicher Ebene häufig pragmatisch und vorurteilsarm zusammen. Das hindert die großen Naturschutzverbände nicht, auf Bundesebene mit „Lufthoheit“ in den Massenmedien die organisierte Jägerschaft und unser bewährtes Jagdwesen infrage zu stellen. Da wir Jäger nur 0,4 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung ausmachen, muss uns aber an einem positiven Image gelegen sein. Stellt sich die Frage: „Können es unsere Jagdverbände eigentlich strukturell, personell und finanziell mit NABU, BUND & Co. aufnehmen?“ Dies erörtert Stefan Fügner, ein kritischer Jäger und Beobachter der Verbändeszene im Titelthema der PIRSCH 3/2013. „Während die Naturschutzverbände ihre positiv besetzten Ziele gut in der Öffentlichkeit verkaufen und in ihren finanziellen Bilanzen transparent wirken, sorgt die organisierte Jägerschaft lieber nach innen für eine heile Welt“, sorgt sich Wilhelm Treiber in einem weiteren Beitrag. Als jagender Unternehmensberater mahnt er effektivere Strukturen der Jagdverbände an und fordert den Mut zu mehr Professionalität. Packen wir's gemeinsam an - die Zeit für eine Weichenstellung ist längst gekommen.
red



Aufschlussreiche Quellen, die für die PIRSCH-Beiträge genutzt wurden und einer vertiefenden Diskussion dienlich sind, finden sich hier.