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Zwei Jäger bei der Bergjagd verunglückt

Trittsicherheit ist oberstes Gebot! Und dennoch: In steilem Gelände ist schnell etwas passiert. Foto: DIT


Man kann es nicht oft genug betonen: Die Jagd im Gebirge läuft unter anderen Bedingungen ab, als im Flachland. Neben der Konzentration auf das Wild ist in steilem Gelände auch höchste Aufmerksamkeit gefordert, wohin man den nächsten Tritt setzt. Auch erfahrene Berggeher laufen sonst Gefahr, bei der Jagd abzustürzen.
Bilanz der jüngsten beiden Ereignisse: Ein Toter und ein Schwerverletzter. Hier die Fakten anhand der Pressemitteilungen der zuständigen Landespolizeidirektionen:
Kärnten: "Ein 64-jähriger Arzt, deutscher Staatsangehöriger, stürzte am 2. Oktober 2014 in der Zeit zwischen 17 Uhr und 23 Uhr in Ausübung der Jagd von einem Steig im Zwenberger Graben, Bezirk Spittal/Drau, zirka 150 Meter über steiles unwegsames Gelände ab. Dabei erlitt er tödliche Kopfverletzungen. Der Verunglückte wurde am 3. Oktober 2014 gegen 1 Uhr von einem 48-jährigen Angestellten aus dem Bezirk Spittal/ Drau tot aufgefunden. Dieser verständigte die Einsatzkräfte. Der Verunglückte wurde von der Bergrettung Fragant mittels Seilbergung geborgen."
Salzburg: "Am frühen Abend des 2. Oktober 2014 stürzte ein 56-jähriger Mann während der Jagd im Mühlbachtal, Gemeinde Bramberg, im unwegsamen Gelände zirka 20 Meter ab und zog sich schwere Verletzungen zu. Nachdem seine Jagdkameraden den Deutschen kurze Zeit später gefunden hatten, alarmierten diese die Rettungskräfte. Der Verletzte wurde nach der Bergung durch die Bergrettung Mittersill/Bramberg vom Roten Kreuz Mittersill in das Krankenhaus Zell am See gebracht."
LPD/JMB