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Zwei Große weniger...

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Montag, 20.04.2015 - 15:23
Zu Besuch bei Werner Trense: 2012 gab er der PIRSCH ein Interview. Foto: SN © SN

Der Angriff des jungen Bullen ereignete sich am vergangenen Mittwoch im Nordosten von Simbabwe. Wie der „Telegraph“ berichtet, ging Gibson einer Fährte eines Löwen nach. Bisher seien noch nicht viele Details bekannt, die anderen Fährtensucher sowie ein Jagdgast seien noch traumatisiert von dem Vorfall. Klar ist wohl nur, dass „Gibbo“, wie er genannt wurde, noch einen Schuss aus zirka zehn Schritten Entfernung zu dem angreifenden Dickhäuter abgab. Dann kniete sich der Bulle auf ihn. Wie der Safari-Veranstalter angab, sei der erfahrene Berufsjäger ebenso ein hervorragender Wildtierfotograf wie Naturschützer gewesen.
Beispielhaft war auch das Engagement von Werner Trense. Sein größter Erfolg war, als er bei einer Expedition 1957 den Mesopotamischen Damhirsch wiederentdeckte. Die als ausgestorben deklarierte Art mit dem typischen Geweih hatte er in Zeichnungen von Einheimischen wiedererkannt. Darüber hinaus gelang es ihm, zwei Kälber für eine Erhaltungszucht in Deutschland einzufangen.
Trense war viele Jahre Generalsekretär des CIC und lebte von 1959 bis 1964 auf einer von ihm aufgebauten Farm in Angola. Weitere Einblicke in das Leben des bedeutenden Jägers und Buchautors bekommen Sie in diesem Interview der PIRSCH, inklusive der Geschichte von seinem außergewöhnlichen Jagdgespann, bestehend aus Gebirgsschweißhund "Hussah" und Gepard "Damba".
BS