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Zwangskastrationvon Streunern

Immer mehr Städte beklagen sich über eine regelrechte Katzenplage. Foto: rudis-fotoseite.de/pixelio.de © rudis-fotoseite.de/pixelio.de

Bereits im Mitte 2012 führte der Stadtrat daher eine Regelung ein, die besagt, dass alle "Freigänger" kastriert, gekennzeichnet und registriert werden müssen. Auch der Katzenschutzbund Osnabrück e.V. begrüßte damals die Entscheidung und dankte den Ratsmitgliedern zu diesem Entschluss.
Dass die Stadtverwaltung die eigene Vorschrift ernst nimmt und rigoros umsetzt, wurde jetzt deutlich. Auf einem Hof in Osnabrück lebten 15 Katzen. Trotz Abmahnung weigerte sich jedoch der Besitzer seine Tiere zu kastrieren. Daraufhin ordnete die Stadt die Zwangskastration an, wie der "Norddeutsche Rundfunk" (NDR) berichtete. Durch Mitarbeiter des Katzenschutzbunds wurden die Katzen zunächst tagelang zutraulich gemacht, schließlich eingefangen und zu einem Tierarzt gebracht. Nun darf sich der Katzensammler über eine satte Rechnung von 2.000 Euro freuen.
Immer mehr Städte folgen diesem Modell. Nach Osnabrück haben sich unter anderem die Stadtverwaltungen von Hildesheim und Delmenhorst für die Kastrationspflicht entschieden. In Verden müssen Katzenhalter künftig mit stichprobenartigen Kontrollen rechnen. Sollte ein Verstoß vorliegen, wird ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro fällig.
BS

Einen Filmbeitrag des NDR zum Thema finden Sie hier.

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