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Zuschuss für Ersatzanschaffung eines Jagdhundes

Wenn der Jagdhund sich bei der Schwarzwildjagd mit der Aujeszkyschen Krankheit angesteckt haben, zahlt das Saarland eine Anschaffungsprämie für den Nachfolger (Symbolbild).


Ab sofort und vorerst begrenzt bis zum 31. Dezember 2018 zahlt das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz für jeden Jagdhund, der nach einem jagdlichen Einsatz im Saarland durch die Aujeszkysche Krankheit verendet ist, einen Zuschuss für die Anschaffung eines neuen Jagdhundes. Dieser muss vor der Neuanschaffung beim Ministerium als Oberste Jagdbehörde beantragt werden und beträgt pauschal 1.200 Euro. Dieser Betrag errechnet sich aus 50 Prozent der angenommenen Kosten für die Neuanschaffung, Ausbildung, Materialkosten und Prüfungsgebühren von insgesamt 2.400 Euro. Hintergrund ist die drohende Gefahr durch die Afrikanischen Schweinepest. Bedingt dadurch werden auch verstärkt Drückjagden und Nachsuchen auf Schwarzwild durchgeführt. Zwar sind bislang nur wenige Fälle bekannt geworden, dass sich dadurch Jagdhund mit dem Aujeszky – Virus infiziert hatten und an der Krankheit verendet waren, aber auszuschließen ist eine Zunahme der Fälle nicht.

Einige Formalitäten

Bei einer Beantragung des Zuschusses muss nachgewiesen werden, dass der Jagdhund sich bei einer Drückjagd oder Nachsuche auf Schwarzwild im Saarland infiziert hat, ein Tierarzt die tödliche Erkrankung bescheinigt und eine Rechnung über die Neuanschaffung eines Jagdhundes vorliegt. Die Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS) begrüßte es, dass Umweltminister Reinhold Jost (SPD) schnell und unbürokratisch auf ihre Bitte hin reagiert hat. Günther Klahm


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