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Zurückrudern beim geplanten Jagdgesetz

Auch künftig soll die Nutria dem Jagdrecht unterliegen (Symbolbild).


In einer Sitzung des Landwirtschaftsausschusses im Niedersächsischen Landtag am 17. Oktober 2018 wurde der überarbeitete Entwurf der geplante Novelle des Landesjagdgesetzes verabschiedet. Unter anderem gab es den Beschluss, dass die Nutria weiterhin dem Jagdgesetz unterstehen wird. Damit bleibt es verboten, dass Personen ohne Jagdschein Nutrias fangen und töten. Auch der geplante Schießübungsnachweis, der verpflichtend eingeführt werden sollte, ist nun aus der Novelle gestrichen.

Verfassungsrechtliche Bedenken

Diese Änderungen wurden vorgenommen, weil die Juristen des Landtags verfassungsrechtliche Bedenken geäußert hatten. Beim Schießnachweis hatte die Landesjägerschaft Niedersachsen schon früher geäußert, dass dies verfassungsrechtlich problematisch sein könnte. Bezüglich des Schwarzwildes sieht der Gesetzesentwurf vor, im Seuchenfall den Elterntierschutz aufzuheben. Die geplante Genehmigung von Schalldämpfern wurde nach ersten Informationen nicht entfernt und dürfte in dem Gesetzesentwurf enthalten bleiben. Der Entwurf geht nun zur Abstimmung in den Landtag. BS/ SBA


Redaktion Niedersächischer Jäger Seit über 60 Jahren ist der Niedersächsische Jäger das Jagdmagazin zwischen Ems und Elbe.
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