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Zürich: Regierung unterstützt Privatjäger

Wenn es nach dem züricher Regierungsrat geht, sollen die privaten Jäger im Kanton auch weiterhin jagen dürfen (Symbolbild).


Der Züricher Regierungsrat (Schweiz) hat sich für den Erhalt der Milizjagd im Kanton ausgesprochen. In einer Pressemitteilung heißt es: „Der Regierungsrat sieht keinen Vorteil darin, die bewährte Milizjagd zu verbieten und die Wildhut staatlich besoldeten Wildhütern zu übertragen.“ Man beruft sich auf die hohen Kosten und die Folgen, wie Wildschäden. Es wurde auch beim Kantonsrat beantragt, die Initiative „Wildhüter statt Jäger“ ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Man beruft sich in der Begründung auch auf den Einsatz der Milizjäger, die im Jahr etwa 400.000 Arbeitsstunden investieren würden.

„In einem durch menschliche Einflüsse ungestörten, intakten Ökosystem können sich die Wildtierbestände selber regulieren, im Kanton Zürich ist dies nicht möglich“, so die Mitteilung weiter. Die Ausbildung der Jäger im Kanton Zürich sei sehr lang und umfangreich. Auf Nachfrage der Redaktion erklärte ein Sprecher der zuständigen Baudirektion allerdings, dass die Bevölkerung trotzdem über die Initiative abstimmen werde. Sowohl Regierung als auch Exekutive könnten nur Abstimmungsempfehlungen aussprechen, die dann in einer Zeitschrift vor der Wahl an die Bürger weitergegeben würden. PM/SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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