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Zerstörte Hochsitze im Emsland: Student zu Geldstrafe verurteilt

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Montag, 10.02.2020 - 17:28
Mutmaßlicher-Taeter © Polizei Niedersachsen
Der „Hochsitz-Zerstörer“ wurde nun zu einer Geldstafe verurteilt.

Das Amtsgericht Papenburg verurteilte am 6. Februar 2020 einen Studenten zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.250 Euro. Die Strafe erfolgt in 150 Tagessätzen á 15 Euro. Dadurch gilt der 23-jährige Vandale als vorbestraft. Vor Gericht habe er die Zerstörung von insgesamt 13 Hochsitzen im Emsland (Niedersachsen) im Februar 2019 zugegeben. Wie der NDR berichtet habe er sich vor Gericht selbst als „Jagdgegner und Tierschützer“ bezeichnet.

Polizei gibt Fahndungsfoto heraus

Der junge Mann hatte die Hochsitze zersägt, umgeschmissen und mit Parolen wie „Fuck Hunters“ und dem Logo der A.L.F (Animal Liberation Front) beschmiert. Im April 2019 hatte sich die Polizei Emsland mit einem Fahndungsfoto an die Öffentlichkeit gewandt. Mit Hinweisen aus der Bevölkerung konnte kurz darauf ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Bei dem jungen Mann handelt es sich um einen Studenten aus der Gemeinde Esterwegen, der zwischenzeitig seinen Lebensmittelpunkt in die Niederlande verlagerte.