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Zehn Schafe getötet: Wolfsverdacht bestätigt sich nicht

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Kathrin Führes
am
Donnerstag, 25.03.2021 - 07:37
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Schafe-im-Stall © Bits and Splits - stock.adobe.com
Ein Hund soll die Schafe verletzt und getötet haben (Symbolbild).

In einem Schafsstall in Seiboldsried (Landkreis Regen/ Bayern) wurden am 10. März zehn Schafe getötet und drei verletzt. Die Tochter des Schafbesitzers hatte die Tiere am frühen Morgen tot aufgefunden, wie die „pnp“ berichtet. Aufgrund der Auffindesituation ergab sich schnell der Verdacht, dass ein Wolf in den Stall eingedrungen war und das Massaker angerichtet hatte.

Doch wie ein Sprecher des Landesamt für Umwelt gegenüber der Redaktion mitteilte, erhärtete sich der Verdacht nicht. Genproben ergaben, dass ein Hund für den Tod der Schafe verantwortlich ist. Auch ein Wolfshybrid könne ausgeschlossen werden, so der Sprecher weiter. Ob es sich um einen oder mehrere Hunde gehandelt hat, sei jedoch unklar. Die Staatsanwaltschaft Deggendorf ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.


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