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Zehn „kleine“ Wolfswelpen…

Zehn der 13 Jungwölfe eines Rudels in Sachsen. Foto: Karsten Nitsch


Ob sie allerdings auch alle von der gleichen Mutter abstammen ist derzeit nicht klar. Dazu heißt es in einer Mitteilung des Kontaktbüros: „Bei der großen Welpenanzahl ist es denkbar, dass es sich auch um zwei Würfe, zum Beispiel von der Daubaner Wölfin und einer ihrer Töchter, handeln könnte. Das Wolfsmonitoring im Daubaner Revier soll diesbezüglich in dem laufenden Monitoringjahr Klarheit bringen.“
Gleichwohl erscheint den Wolfsschützern die Welpen-Zahl als ungewöhnlich hoch; „Wurfgrößen von vier bis acht Welpen seien eher die Regel“, bestätigte eine Mitarbeiterin des Kontaktbüros gegenüber der Redaktion. Im Daubaner Rudel ist derzeit jedoch nicht nur von den zehn fotografierten, sondern von insgesamt 13 bestätigten Jungwölfen die Rede. Grundlage dafür, so heißt es, sei eine hohe „Nahrungsverfügbarkeit“.
Für Zeitgenossen, die der Ausbreitung des Wolfes eher kritisch gegenüberstehen, dürfte der Slogan vom „Großen Wurf“ mit dem die Mitteilung überschrieben ist, eher zweideutig klingen.
JMB