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YouTube schränkt Waffen-Videos ein

YouTube schränkt künftig die Verbreitung von Waffen-Videos ein (Symbolbild).


Videos, die zum Kauf von Waffen oder Waffenteilen aufrufen sowie Anleitungen für deren Bau dürften nicht mehr auf YouTube gepostet werden. Diese Verschärfung der Regeln kündigte kürzlich eine Google-Mitarbeiterin im YouTube-Hilfeforum an. Die neuen Richtlinien sollen demnach in einem Monat in Kraft treten. Das Verbot von Waffen-Videos sei Teil der „üblichen Änderungen, die wir fortlaufend an unseren Richtlinien vornehmen“, schrieb sie. Mehrere US-Medien – unter anderem die „Washington Post“ – wiesen aber darauf hin, dass Google Waffen-Videos wenige Tage vor der angekündigten Großdemonstration von Überlebenden des Massakers in einer Schule in Florida verbietet, das in den USA eine neuerliche Debatte um strengere Waffengesetze ausgelöst hat.

Lehrvideos zur Waffenhandhabung

Waffen-Befürworter in den Vereinigten Staaten protestierten gegen die Entscheidung. Die Lobbyorganisation NSSF bezeichnete die „Zensur“ YouTubes in einer Mitteilung als „besorgniserregend“. Der Waffenhändler Spikes Tactical, dessen YouTube-Kanal seinen Angaben zufolge gesperrt wurde, postete die Mitteilung zu der Sperrung auf Instagram und schrieb dazu: „Die Liberale Linke wird unsere Freiheiten langsam aushöhlen, unsere Rechte untergraben und der erste Schritt ist, unsere Stimme zu ersticken.“ Mittlerweile ist der Kanal allerdings wieder online. Wie sich die Einschränkung beispielsweise auf die Berichterstattung zur IWA oder Lehrvideos zum Thema Waffenhandhabung auswirken wird, lässt sich noch nicht absehen. dpa/ RW

 

Videos wie dieses könnten zukünftig auf YouTube gesperrt sein:


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