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WWF für Wolfsabschuss

Dieses Bild einer Wildkamera zeigt wahrscheinlich Wolf "M75". © Amt für Jagd und Fischerei Graubünden

Dieses Bild einer Wildkamera zeigt wahrscheinlich Wolf "M75".


Über 40 Nutztiere hat der Rüde bereits gerissen. Darunter auch Schafe einer ausreichend geschützten Herde, wie WWF Großraubtier-Experte Gabor von Bethlenfalvy gegenüber jagderleben bestätigte. Die Kantone Tessin und Graubünden erteilten daher eine Abschussgenehmigung. Eine mögliche Beschwerdefrist von 30 Tagen gegen die Bewilligung ließ man seitens der Umweltschutzorganisation verstreichen.

„Dem Wolf sind in der Schweiz eben auch rechtliche Grenzen gesetzt, beispielsweise wenn sie gelernt haben, geeignete Herdenschutzmaßnahmen zu umgehen“, so von Bethlenfalvy. Im Falle von „M75“ wurde die für eine Abschussbewilligung notwendige Zahl an Rissen überschritten. Daher wolle man seitens des WWF auch nicht widersprechen und sei für die Entnahme des Wolfes.


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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