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Wolfstourismus: Bundeswehr setzt Feldjäger gegen Wolfsfreunde ein

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Dienstag, 18.05.2021 - 18:01
Feldjaeger-Auto © Luftbildfotograf - stock.adobe.com
Feldjäger sollen Wolfstouristen vom Betreten des Übungsplatzes abhalten.

Auf dem militärischen Übungsplatz „Nordhorn Range“ (Niedersachsen) setzt die Bundeswehr nun Feldjäger gegen Wolfstouristen ein. Auf dem Gelände in der Grafschaft-Bentheim sollen mittlerweile sieben Wölfe heimisch sein, möglicherweise schon wieder mit Nachwuchs. Dies lockt auch immer mehr Wolfstouristen an die Grenze des militärischen Speergebiets, die versuchen Fotos der Wölfe zu schießen. Wie der „NDR“ berichtet, würden auf einer deutsch-niederländischen Facebookseite immer wieder Bilder von dem Luft-/Bodenschießplatz veröffentlicht werden. Der Staatsschutz habe dem Urheber der Fotos daher ein Gefährderanschreiben geschickt, sollte ihn das jedoch nicht vom Betreten des Militärgebiets abhalten, würde er eine Vorsatztat begehen.

Auch Jäger sollen auf fremde Leute achten

Damit nicht weitere Wolfsinteressierte auf das Übungsgelände, welches noch immer aktiv betrieben wird und auf dem etliche Munitionsreste liegen, gelangen, setzt die Bundeswehr nun zweimal im Monat Feldjäger ein. Die Militärpolizei fährt dann auf dem Gelände Streife. Außerdem wurden die eignen Wachkontrollen aber auch Landwirte und Jagdpächter darum gebeten, auf fremde Personen zu achten und diese zu melden, so der „NDR“. Bereits im Februar war bekannt geworden, dass sich immer häufiger Wolfsfreunde auf das gefährliche Areal verlieren und dort auch Lagerfeuer entzünden. Mit den Sprengstoffaltlasten im Boden ein gefährliches Unterfangen.


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