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Nach Wolfsriss: Gummigeschosse sollen Problemwölfe vertreiben

Wolf-Gummigeschoss © ©AB Photography - stock.adobe.com
Die Wölfe um Wippingen haben schon mehrfach Nutztiere gerissen. Jetzt sollen Gummigeschosse helfen, sie zu vertreiben.

Im Mai wurde in Wippingen (LK Emsland/ Niedersachsen) eine ausgewachsene Kuh von einem Wolf gerissen (wir berichteten), aktuell haben mehr als 3.500 Menschen mit ihrer Unterschrift ein Vorgehen gegen die Wölfe gefordert. Ursprünglich waren die Anwohner für einen Abschuss, laut „NOZ“ sprachen sich der Landrat Marc André Burgdorf und Wolfsberater Hermann Fehnker gegen einen Abschuss und für eine Vergrämung der Wölfe mit Gummigeschossen aus.

Um diese Maßnahme durchzuführen, muss der Wolf jedoch nachweislich in der Nähe von Wohngebieten gesichtet werden. Daraufhin wurden mehrere Wildkameras aufgestellt.

Freiwillige Jäger gesucht

Die „NOZ“ berichtet weiterhin, dass der Landkreissprecher Udo Mäsker erklärt, dass freiwillige Jagdausübungsberechtigte die Wölfe unter Gummibeschuss nehmen sollen. Der Landkreis empfiehlt zugelassene Gummigeschosse und übernimmt die Kosten. „Diese Maßnahmen sollen die Scheu des Wolfes gegenüber des Menschen nachhaltig erhöhen“, erklärt Mäsker gegenüber der „NOZ“.

Die Planungen zur Vergrämung betrifft derzeit nur die Samtgemeinde Dörpen, obwohl in den umliegenden Kommunen ebenfalls mehrfach Wölfe gesichtet wurden.


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