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"Wolfspetition" übergeben

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler (3. v. l.) im Gespräch mit den Vertretern der Aktionsgruppe. Foto: Nico Friebel


Unter der Überschrift „Alle Tiere in unserer Natur wie auch unsere Haustiere haben das gleiche Lebensrecht!“, forderte die Aktionsgruppe Ende Januar von der Sächsischen Landesregierung, die gesetzlichen Bestimmungen zum Tier- und Artenschutz für alle Haus- und Wildtierarten gleichermaßen umzusetzen. Die Initiatoren der Petition treten für den korrekten Umgang mit dem Wolf nach den internationalen Standards der IUCN, der LCIE und der FFH-Richtlinie ein. Nach ihrer Ansicht könnte die ideologiefreie Umsetzung dieser Dokumente die Probleme und Konflikte in den sächsischen Wolfsgebieten deutlich mindern. Die Aktionsgruppe Wolf distanziert sich von radikalen Forderungen nach der Ausrottung des Wolfes aber auch von existenzbedrohenden Erschwernissen für die Weidetierhaltung durch unbezahlbare Schutzmaßnahmen.
Darüber hinaus weist die "Aktionsgruppe Wolf", die sich als informeller Zusammenschluss sächsischer Bürger aus den Bereichen Landwirtschaft, Tierhaltung und Jagd versteht, auf zusätzliche Kosten und Gefahren hin, durch die unregulierte Ausbreitung des Wolfes in der Kulturlandschaft.
RS